Ozzy Osbourne: Von Randy Rhoads' Tod traumatisiert

Ozzy Osbourne: Von Randy Rhoads' Tod traumatisiert

Bild zum Artikel
Ozzy Osbourne (c) Lia Toby/WENN.com

Ozzy Osbourne (68) brauchte eine ganze Weile, um sich von Randy Rhoads‘ plötzlichem Tod zu erholen.

Als der Black-Sabbath-Frontmann (‚Paranoid‘) Ende der 1970er sein Glück als Solokünstler versuchte, holte er sich den Gitarristen an seine Seite. Dieser kam allerdings 1982 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben und Ozzy macht sich seither Vorwürfe. Bis heute ist er der Meinung, dass es nicht so hätte kommen müssen – oder er auch selbst sein Leben auf diese Weise hätte verlieren können.

„Wenn er nicht in meiner Band gewesen wäre, wäre er wahrscheinlich am Leben“, meinte der Rocker in einem jüngsten ‚Rolling Stone‘-Interview. „Gleichzeitig hätte ich wahrscheinlich mit ihm im Flieger gesessen, wenn ich wach gewesen wäre. Es ist also ein seltsames Gefühl für mich.“

Der tragische Tod des Gitarristen ließ den Sänger sogar ans Aufgeben denken. „[Meine Frau und Managerin] Sharon meinte: ‚Du musst dich wieder in den Sattel schwingen‘. Ich sagte ihr daraufhin: ‚Du machst Witze. Wer soll Randy denn ersetzen? Er ist unersetzbar!'“

Schlussendlich raffte sich der Rocker dann doch wieder auf und kehrte auf die Bühne zurück. „Ich erinnere mich, wie ich im Madison Square Garden [in New York] mit diesem Kerl, Bernie Torme, auftrat. Es war surreal. Es dauert eine Weile, bevor man über so etwas Traumatisches hinwegkommt“, blickte er zurück.

Seine Frau Sharon bewundert er derweil, da sie trotz ihrer Trauer den Weitblick behielt. „Mich hat das lange Zeit echt fertig gemacht, aber Sharon hat es noch schwerer getroffen. Sie war damals die Organisatorin der Band“, gab Ozzy Osbourne zu bedenken.