Paul Haggis: Alles nur Lügen

Paul Haggis: Alles nur Lügen

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Paul Haggis (c) Lia Toby/WENN.com

Paul Haggis (64) wehrt sich gegen die neuen Vorwürfe.

Dem Regisseur (‚Crash‘) wurde im vergangenen Monat von einer Frau vorgeworfen, sie vergewaltigt zu haben. Paul hatte diese Vorwürfe bestritten und eine Klage gegen die Frau eingereicht. In der Zeit, in der der Missbrauch stattgefunden haben soll, habe er unter derart starken Rückenschmerzen gelitten, dass er sich nur wenige Tage vor dem angeblichen Vorfall einer Rückenoperation unterzogen habe. Der Vorfall könne also gar nicht stattgefunden haben.

Nun haben sich drei weitere Frauen zu Wort gemeldet, um ebenfalls ihre Stimme gegen Paul zu erheben, denn auch sie soll er sexuell belästigt und sogar vergewaltigt haben. In einem Interview mit der ‚Associated Press‘ behauptete eine Frau, der Regisseur habe sich während eines Geschäftstreffens an sich gedrückt, während eine andere behauptete, er habe sie zuerst oral befriedigt, bevor er sie vergewaltigt habe.

In einem Statement weisen Sprecher des Filmemachers all diese Vorwürfe zurück: „Mr. Haggis streitet diese Anschuldigungen alle ab. In dieser Gesellschaft hat jeder das fundamentale Recht, den Kläger zu konfrontieren. Dieses Recht existiert jedoch nicht mehr, wenn nun jeder durch die Presse mit diesen Anschuldigungen konfrontiert wird. Bemerkenswert ist, dass niemand sich an Mr. Haggis‘ Team gewandt, um darüber zu berichten – bis auf die Presse.“

Paul Haggis hält die Vorwürfe für eine Taktik, ihm langfristig zu schaden und Geld von ihm zu erpressen. Zudem vermutet er, dass Scientology eine Rolle spiele, denn Paul war vor einigen Jahren aus der Sekte ausgetreten und sieht sich seitdem immer wieder mit Schmierenkampagnen der Kirche konfrontiert.