Jason Aldean: Wer kein Opfer war, weiß nicht Bescheid

Jason Aldean: Wer kein Opfer war, weiß nicht Bescheid

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Jason Aldean (c) Dan Jackman/WENN.com

Jason Aldean (41) sieht die Dinge jetzt anders.

Der Countrysänger (‚Dirt Road Anthem‘) stand auf der Bühne des Route 91 Harvest Festival in Las Vegas, als Stephen Paddock im Oktober 2017 von seinem Hotelzimmer aus in die Menge feuerte und über 50 Menschen tötete. Jason kämpft immer noch mit den Auswirkungen, die die Tragödie auf ihn hatte, und ist sich inzwischen sicher: Waffenbesitzer müssten sich strengeren Regeln unterwerfen.

In einem Interview mit der ‚Associated Press‘ sagte er jetzt: „Es ist zu einfach, an Waffen zu kommen. Wenn man irgendwo reingehen und eine Waffe in fünf Minuten kaufen kann, wie gründlich ist dann der Background-Check, der gemacht wird? Das ist mein Problem mit der ganzen Sache.“

Ein generelles Waffenverbot hält Jason trotz seiner traumatischen Erfahrung für übertrieben. Er setzt seine Hoffnungen auf eine verbesserte Personenkontrolle beim Waffenkauf. „Mir geht es nicht darum, dass niemand mehr eine Knarre haben sollte“, winkte er ab. „Ich habe selber viele.“

Eins aber ist dem Amerikaner klar geworden: Wer so eine lebensverändernde Situation nicht am eigenen Leib erfahren hat, wird nie verstehen können, wie es ihm und anderen Überlebenden geht. „Die anderen können nicht nachvollziehen, wie es dir nach so etwas geht. Das ist wie bei diesen Kids in Florida [das Schulmassaker an der Marjory Stoneman Douglas Highschool in Parkland vom 14. Februar 2018] … Ich verstehe es, man! Ich weiß genau, wie sie sich fühlen.“

Über sein eigenes Traum sagt Jason Aldean ganz deutlich: „Jeden Tag erlebst du es tausendmal neu.“