Philipp Poisel: Der Kreis schließt sich

Philipp Poisel: Der Kreis schließt sich

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Philipp Poisel (c) picture alliance / Jan Knoff / dpa

Philipp Poisel (33) hat sich einen langgehegten Wunsch erfüllt.

Der Sänger (‚Liebe meines Lebens‘) hat in DER Musik-Stadt der USA seine neue Platte aufgenommen. In den Blackbird Studios in Nashville entstand ‚Mein Amerika‘, das dritte Album von Philipp. Sieben Jahre langen zwischen dem zweiten und dem aktuellen Werk. Das hatte aber auch einen guten Grund. Das neue Album sollte etwas Besonderes werden und so machte sich Philipp auf den Weg in die USA, um dort zu musizieren.

„Der Traum, in diesem Studio eine Platte aufzunehmen, hat mich überhaupt erst motiviert, diese große Reise anzutreten. Schon als Kind habe ich ‚Platten‘ auf einem Kassettenrekorder aufgenommen und mit meiner Stimme experimentiert. Dadurch schließt sich für mich ein Kreis“, erklärte er im Interview mit der Zeitung ‚Frankfurter Neue Presse‘.

In Nashville ging es ihm zufolge sehr einfach zu, die Musik stand im Fokus und nicht die Studiotechnik. „Wenn man dabei zuschaut, wie die Bandmaschine sich dreht, spürt man, jetzt geht es um Musik. Da läuft kein Computer, der Anonymität ausstrahlt. Der Aufnahmeraum und die Hallkammer dort sind mit Liebe und Leidenschaft gestaltet.“

Früher musste Philipp Poisel vollständig auf technischen Schnick-Schnack verzichten, denn seine Wurzeln liegen in der Straßenmusik. Seitdem hat sich jedoch einiges verändert, wie er ‚Planet-Interview.de‘ verriet: „Dass man mit den Leuten 1:1 ins Gespräch kommt, das gibt es jetzt nicht mehr so. Die Straße ist eben die Straße, da steht man nicht auf einer Bühne.“