Rebel Wilson: Ihre Welt stürzte ein

Rebel Wilson: Ihre Welt stürzte ein

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Rebel Wilson (c) FayesVision/WENN.com

Rebel Wilson (37) litt unter bösen Behauptungen.

Ist die Schauspielerin (‚Pitch Perfect‘) eine Lügnerin? Das behaupteten zumindest mehrere australische Klatschblätter in den vergangenen Jahren. So habe Rebel in der Öffentlichkeit falsche Angaben zu ihrem Alter, ihrem Namen und ihrem Elternhaus gemacht. Diese Behauptungen wollte die Darstellerin nicht auf sich sitzen lassen und reichte im Mai 2016 Klage gegen Bauer Media ein, genauer gesagt gegen die Zeitschriften ‚Woman’s Day‘, ‚The Australian Women’s Weekly‘, ‚New Weekly‘ und ‚OK!‘. Am Montag [22. Mai] begann nun der Prozess vor dem Obersten Gerichtshof von Victoria in Melbourne.

Laut Rebel Wilsons Anwalt Matthew Collins sei ihre „Welt eingestürzt“, als diese „schmuddeligen“ Artikel erschienen. Seine Klientin glaubte, „noch nie mit solch einer Boshaftigkeit“ begegnet worden zu sein. Zudem habe Rebel dadurch mehrere Rollen verloren, damit begonnen, Schlaftabletten zu nehmen und durch den Stress einen Ausschlag an den Armen und am Mund bekommen. „Rebel Wilson ist eine australische Erfolgsgeschichte“, so Collins laut ‚Guardian‘. „Sie ist extrem talentiert. Aber ihr Erfolg ist das Ergebnis von zwei Jahrzehnten harter Arbeit. Dieser Herausgeber ließ die Fakten nicht gelten, um eine gute Story zu bekommen.“

Bauer Media, vertreten durch Georgina Schoff, behauptet jedoch, Rebel Wilson erzähle „große Märchen“ über ihre Kindheit und dass es nicht wahr sei, dass sie „in einem Ghetto aufgewachsen“ sei und sie in Wirklichkeit ein „privates Elite-Internat“ besucht habe. Laut Schoff waren die Artikel nicht „gemein“ und hätten ihr „nicht geschadet“, da „kein vernünftiger Leser“ nun schlechter über sie denken würde.

Im Laufe dieser Woche soll auch Rebel Wilson in den Zeugenstand gerufen werden.