Rihanna: Gibt sie Snapchat den Todesstoß?

Rihanna: Gibt sie Snapchat den Todesstoß?

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Rihanna (c) Oscar Gonzalez/WENN.com

Rihanna (30) ist außer sich vor Wut.

Es ist die wohl größte Wunde im Leben der Sängerin (‚Umbrella‘): 2009 wurde sie von ihrem damaligen Freund Chris Brown (28, ‚Loyal‘) krankenhausreif geprügelt. Die schockierenden Bilder ihrer Wunden gingen um die Welt, Chris wurde zu fünf Jahren auf Bewährung verurteilt.

Jetzt der Skandal: Snapchat veröffentlichte vor wenigen Tagen eine Werbung für das Spiel „Would You Rather…“, also „Würdest du eher…“. Dazu war ein Bild von Rihanna zu sehen, unter dem stand „…Rihanna schlagen?“ und eines von Chris Brown, unter dem zu lesen war „…Chris Brown boxen?“ Klar, dass die beiden Angesprochenen das alles andere als witzig finden.

Rihanna hat via Social Media jetzt zum Kampf gegen Snapchat geblasen. In ihren Instagram Storys wütete sie gegen die Bosse von Snapchat:

„Ihr habt Geld ausgegeben, um etwas designen zu lassen, das vorsätzlich Opfern von häuslicher Gewalt Schande bereitet, um dann einen Witz daraus zu machen!“ Ihre Fans forderte sie dazu auf, die App sofort zu löschen.

Die harsche Kritik spürt Snapchat direkt: Am Donnerstag [15. März] fiel die Aktie um 4,7 Prozent.

Das ist bereits der zweite Tiefschlag, den die App einstecken muss. Erst im Februar hatte TV-Starlet Kylie Jenner (20, ‚Keeping Up With the Kardashians‘) getwittert, dass ihr das neue Design der Anwendung nicht gefalle – der Marktwert des Unternehmens sank daraufhin um 1,5 Milliarden Dollar.

Im Gegensatz zu dem Skandal um Rihanna ging es dabei allerdings nur um eine persönliche Vorliebe und nicht darum, dass Snapchat die wohl schrecklichste Erfahrung eines Menschen ausgenutzt hat, um Geschäft zu machen.