Riley Keough: Ich wollte nur eine normale Kindheit

Riley Keough: Ich wollte nur eine normale Kindheit

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Riley Keough (c) WENN.com

Riley Keough (28) fand die Zeit mit ihrem verarmten Vater viel aufregender als das Leben auf der Neverland-Ranch.

Die Darstellerin ist die Enkelin von Elvis Presley und die Tochter von Lisa Marie Presley. Diese ließ sich von ihrem Ehemann und Rileys Vater Danny Keough scheiden, als das gemeinsame Kind sechs Jahre alt war. Zwei Jahre später heiratete Lisa Marie Michael Jackson und zog mit ihm auf die legendäre Neverland-Ranch. Riley hatte dadurch die Gelegenheit, in einem Schlaraffenland des Luxus‘ zu leben. Doch das wollte sie gar nicht – stattdessen genoss sie es, ihren leiblichen Vater so oft wie möglich zu sehen, der ihr einen Sinn für die Realität des Lebens gab, wie sie im Interview mit dem britischen ‚Guardian‘ erklärte: „Ich bin mit meiner Mutter sehr privilegiert aufgewachsen. Aber mein Vater hat nicht so gelebt. Es war hilfreich für mich, beide Seiten zu erleben. Mein Vater hatte Matratzen auf seinem Fußboden. Er hat in Zelten und Wohnwagen gelebt. Er hatte einfach nicht viel Geld. Meine Erinnerungen an die Zeit mit ihm sind viel farbenfroher und exzentrischer. Es hat viel mehr Spaß gemacht. Es war wirklich eine gute Stimmung. Als ich acht Jahre alt war, habe ich ihm gesagt: ‚Ich möchte erwachsen werden und genau so arm sein wie du.‘ Er aß gerade eine Schüssel Müsli. Ich habe nicht gemerkt, wie verletzend das war.“

Gleichzeitig sei Riley Keough aber auch froh, Teil einer berühmten Familie zu sein, da ihr das bei ihrer Schauspielkarriere geholfen habe: „Es war eine große Hilfe. Ich bin viel privilegierter. Ich erlebte nicht die typische Geschichte von einem Menschen, der nach Los Angeles zieht und drei Jahre braucht, um einen Agenten zu finden. Ich hatte einen innerhalb von einer Woche.“