Prince: Seine Musik soll auf jeden Fall veröffentlicht werden

Prince: Seine Musik soll auf jeden Fall veröffentlicht werden

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Prince (c) Cover Media

Die Schwester von Prince (†57) erfüllt seine Mission.

Im April 2016 war der Musiker (‚Purple Rain‘) völlig überraschend an einer Überdosis Fentanyl gestorben. Seine Fans trauerten nicht nur um den Star, sondern auch um dessen zahlreiche unveröffentlichten Songs und Musikvideos, die sie nun nie hören oder sehen würden. Doch Princes Schwester Tyka Nelson tröstete sie jetzt.

So habe ihr Bruder „immer gewollt, dass die Leute seine Musik hören“, weshalb sie es sich zur Aufgabe gemacht habe, seine Mission zu erfüllen. „Wenn ich nicht seine Wünsche erfülle, dann haut er mir eines Tages im Himmel eine runter“, begründete Tyka ihre Entscheidung gegenüber ‚Press Association‘. „Er wollte seine Musik verbreiten, ähnlich wie mein Vater. Sobald ich einen Raum betrat, setzte er sich sofort ans Klavier oder an den Computer und meinte: ‚Ich habe einen neuen Song geschrieben, hör ihn dir an‘. Er wollte immer, dass andere seine Musik hören, und ich werde diesen Planeten definitiv nicht verlassen, bis ich sichergestellt habe, dass seine Musik da draußen ist.“

Nun wird aber erst mal am 27. Oktober eine offizielle Ausstellung über den Sänger in der Londoner O2 Arena eröffnet. ‚My Name Is Prince‘ wird drei Wochen lang dauern und bislang nie gezeigte Artefakte aus Princes Besitz beinhalten, darunter auch die orangefarbene Cloud-Gitarre, auf der Prince bei der Super Bowl Halbzeitshow 2007 spielte. „Dies ist das erste Mal, dass wir Gegenstände aus dem Paisley Park zeigen“, so Tyka in einem Statement. „Ich freue mich so sehr, die Fans treffen zu können und mit ihnen Geschichten über Prince auszutauschen, sie zu umarmen und mit ihnen zu weinen.“