Ronnie Wood: David Bowies Tod machte mich fertig

Ronnie Wood: David Bowies Tod machte mich fertig

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Ronnie Wood (c) Phil Lewis/WENN.com

Ronnie Wood (70) nahm der plötzliche Tod von David Bowie (†69) ziemlich mit.

Der Gitarrist der Rolling Stones (‚Paint It, Black‘) enthüllte erst vor Kurzem, dass er ganz im Stillen gegen Lungenkrebs gekämpft hatte. Inzwischen bekam der Brite von den Ärzten, die ihn am linken Lungenflügel operierten, wieder grünes Licht. Vor allem aufgrund seiner Krankheit traf ihn der Tod der Musiklegende im Januar 2016 besonders hart, schließlich starb David Bowie an den Folgen von Leberkrebs.

„Das hat mich besonders beeinflusst mit Bowie, weil wir im gleichen Alter waren – beide 1947er-Modelle. David und ich haben uns nicht oft gesehen, aber wenn wir das taten, hatten wir eine Menge Gemeinsamkeiten“, erklärte er im Interview mit dem ‚Guardian‘. „Er hat mit dem Krebs den Kürzeren gezogen. Ich wusste, dass er auch einen Schlaganfall hatte. Weil er keine Konzerte mehr gegeben oder öffentliche Auftritte gemacht hat. Ich wusste, dass es um seine Gesundheit nicht gut stand. Ich wusste, dass etwas nicht stimmte. Ich hatte Glück, ich habe den Längeren gezogen, was den Krebs angeht.“

Dass er überhaupt erkrankt war, sieht Ronnie aber als Preis dafür, dass er 50 Jahre lang Kettenraucher war. Vergangenes Jahr schaffte er es endlich, mit dem Rauchen aufzuhören – allerdings nur dank Anti-Rauch-Pillen. „Ohne Champix hätte ich es sicherlich nicht geschafft, mehr als ein paar Wochen am Stück aufzuhören“, gestand er der Zeitung. „Das alte Gefühl wäre zurückgekommen, die alten Entschuldigungen – ‚Ach, sche** drauf, mir gefällt es.‘ Und mir gefiel es wirklich.“

Für seine Gesundheit ist es aber wohl besser, dass Ronnie Wood auch in Zukunft auf Zigaretten verzichtet.