Ryan Phillippe: Ich habe nicht mehr so viele dunkle Momente

Ryan Phillippe: Ich habe nicht mehr so viele dunkle Momente

0
TEILEN
Bild zum Artikel
Ryan Phillippe (c) Brian To/WENN.com

Ryan Phillippe (42) hilft das Alter, sich besser gegen das graue Tier der Depression zu wappnen. Der Schauspieler (‚Crash‘) sprach offen über seine Depression, die ihn in den vergangenen 20 Jahren im Griff hatte. Mittlerweile hat der Amerikaner aber einen Weg gefunden, damit umzugehen: „Ich habe nicht mehr so viele dunkle Momente und bin nicht mehr meinen Emotionen so ausgeliefert“, offenbarte der Star gegenüber ‚People‘. „Es gibt diese Sensibilität, die wird nie weggehen, auch die Empathie nicht – aber wie man mit diesen Gefühlen umgeht und wie sehr man ihnen Raum gibt, hängt von jedem selbst ab.“

Dass er so offen über seine Depressionen spricht, hat einen Grund: Ryan möchte damit anderen, die ebenfalls darunter leiden, helfen, sich zu öffnen. „Ich habe immer offen darüber gesprochen, ich finde das sehr wichtig. Wenn man durch dunkle Phasen in seinem Leben geht oder ein Mensch ist, der wie ich mit Depressionen zu kämpfen hat, ist es wichtig, dass man weiß, dass sich das ändern kann und es nicht das Wichtigste deiner Identität sein muss. Man kann Wege finden, damit umzugehen und sich dann besser fühlen. Darum geht es.“ Als Schauspieler und Exmann von Reese Witherspoon (‚Walk the Line‘) weiß er, wie es ist, in der Öffentlichkeit zu stehen, aber auch daran hat er sich gewöhnt und achtet nicht mehr so drauf: „Ich wurde mit viel Klatsch und Tratsch konfrontiert und ich nehme mich selbst nicht mehr so ernst. Wenn man älter und reifer wird, gibt dies auch ein Gefühl von Freiheit. Ich habe mich damit abgefunden. Wir leben in Zeiten, wo man keine Privatperson sein kann. Wenn man relevant sein will, muss man den Kontakt halten“, seufzte Ryan Phillippe über die Mechanismen von Hollywood.