Sandra Maischberger: Manchmal verliert man

Sandra Maischberger: Manchmal verliert man

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Sandra Maischberger (c) Cover Media

Sandra Maischberger (50) hätte sich einen anderen Ausgang gewünscht.

Die Entertainerin führt seit Jahren ihre Talk-Show ‚Maischberger‘. Mit der letzten Ausgabe über den G20-Gipfel ist sie nun in den Schlagzeilen gelandet – auch wenn sie es sich anders gewünscht hatte. Denn statt eines informativen Gesprächs kam es zu einem Eklat: CDU-Politiker Wolfgang Bosbach hatte die Sendung verlassen, nachdem er mit der ehemaligen Grünen-Politikerin Jutta Ditfurth aneinandergeraten war. Diese fand Wolfgang nämlich etwas anstrengend: „Frau Ditfurth ist persönlich, vom Verhalten und ihrer Argumentation unerträglich. Das muss ich nicht mitmachen“, proklamierte der Politiker und verließ die Sendung, bevor er von seiner Kontrahentin eine „kleine Mimose“ genannt wurde. Ditfurth selbst weigerte sich nach der Aufforderung von Sandra Maischberger, die Show ebenfalls zu verlassen.

Auf Facebook hat die Moderatorin nun Stellung bezogen und erklärt: „Ich bedaure sehr, dass Wolfgang Bosbach unsere Runde vorzeitig verlassen hat. Mein Versuch, ihn zum Bleiben zu bewegen, schlug leider fehl. Das ist immer eine Niederlage in einer Sendung, deren Aufgabe es ist, Menschen ins Gespräch zu bringen – gerade, wenn sie noch so unterschiedliche Meinungen haben.“

Manchmal tue es weh, politische Kontroversen ungeschnitten und ungeschönt zu zeigen, schließlich sei es ihr nicht gelungen, ihre Gäste im Dialog zu halten. „Ich möchte mich ausdrücklich bei Frau Ditfurth für den Versuch entschuldigen, sie aus der Sendung komplimentieren zu wollen“, betonte Sandra Maischberger weiterhin. „Das war eine unüberlegte Kurzschlussreaktion, getrieben von dem Wunsch, in der Sendung den Ausgleich der Seiten wiederherzustellen. Es war ein Fehler, den ich bedauere.“ Einsicht ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung.