Sarah Wiener: Die 'Lindenstraße' ist immer am Puls der Zeit

Sarah Wiener: Die 'Lindenstraße' ist immer am Puls der Zeit

0
TEILEN
Bild zum Artikel
Sarah Wiener (c) Cover Media

Sarah Wiener (54) könnte sich vorstellen, öfter in der ‚Lindenstraße‘ vorbeizuschauen.

Die Fernsehköchin musste sich bei ihrer Gastrolle nicht groß verstellen, denn auch im TV-Dauerbrenner spielte sie eine prominente Kochlöffelschwingerin – und sie hat es genossen.

„Eigentlich muss man ‚Lindenstraßen‘-Fan sein“, befand die Österreicherin im Gespräch mit der ‚B.Z.‘. „Das ist so eine progressive Serie, ohne Nationalismus und immer am Puls der Zeit. Es hat großen Spaß gemacht. Ich würde jederzeit wieder hingehen.“

Die mehrfache Restaurantbesitzerin ist Dreharbeiten gewohnt, denn sie startete ihr Business als Caterin für Filmsets und sie weiß: „Das Essen am Set ist entscheidend für die Stimmung. Das Catering hat einen der wichtigsten Jobs beim Film.“

Diesen Job hat sie fast zwanzig Jahre gemacht und es war kein Zuckerschlecken, wie sie dem ‚Deutschlandfunk‘ verriet: „18 Stunden bei minus 20 Grad unter der Autobahn stehen und 300 Teller in der Babybadewanne ohne warmes Wasser abspülen.“

Mittlerweile hat Sarah Wiener beim Kochen ein Dach über den Kopf und ein besonderes Anliegen: Kinder sollen Spaß in der Küche und eine gute Beziehung zu Lebensmittel entwickeln.

„Wir fahren auf Bauernhof-Fahrten, um unseren Kochkindern zu zeigen, woher Lebensmittel kommen. Da habe ich auch schon erlebt, dass 16-Jährige nicht einen Apfel vom Baum essen wollen, weil sie den unhygienisch finden und den nur in Plastik kaufen wollen im Supermarkt“, schüttelte Sarah Wiener den Kopf.