Sean Penn: In Alarmbereitschaft über Netflix-Doku

Sean Penn: In Alarmbereitschaft über Netflix-Doku

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Sean Penn (c) Ivan Nikolov/WENN.com

Sean Penn (57) verlangt Kontrolle über die Narrative einer Dokumentation.

Dem Darsteller (‚Mystic River‘) war 2015 etwas ganz Besonderes gelungen, denn er hatte mithilfe der US-amerikanischen Schauspielerin Kate del Castillo den Drogenkönig Joaquin ‚El Chapo‘ Guzmán getroffen. Das daraus resultierende Interview wurde im Januar 2016 im ‚Rolling Stone‘ veröffentlicht. Es gibt allerdings Unstimmigkeiten darüber, was danach geschah: Kate del Castillo wurde von einem mexikanischen Staatsanwalt beschattet und gewarnt, nie wieder einen Fuß in das Land Mexiko zu setzen. Sean Penn soll nach seinem Gespräch mit El Chapo die Vereinigten Staaten über den Aufenthaltsort von El Chapo informiert haben – das behauptet zumindest Kate del Castillo und erzählt dies auch in der dreiteiligen Netflix-Dokumentation ‚The Day I Met El Chapo: The Kate del Castillo Story‘. 

Wie ‚TMZ‘ nun berichtet, hat Sean aber einige Probleme mit Kates Aussage, er habe El Chapo verpfiffen – schließlich ist der kolumbianische Kokskönig ein gefährlicher Mann. Angeblich hätten Seans Anwälte Netflix bereits kontaktiert und verlangt, dass jegliche Andeutungen und Äußerungen, ihr Mandant habe El Chapos Aufenthaltsort verraten, aus der Serie entfernt werden, bevor sie auf dem Streamingdienst für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird.

Ob die Netflix-Produzenten dem Aufruf gefolgt und der Bitte Folge geleistet haben, ist ab heute prüfbar, denn ‚The Day I Met El Chapo‘ ist ab dem 20. Oktober auf Netflix verfügbar.