Stephen Hawking: Nobelpreisträger ist tot

Stephen Hawking: Nobelpreisträger ist tot

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Stephen Hawking (c) Mario Mitsis/WENN.com

Stephen Hawking (†76) hinterlässt die Welt in großer Trauer.

„Wir sind tieftraurig, dass unser geliebter Vater heute verstorben ist. Er war ein großer Wissenschaftler und ein außergewöhnlicher Mann, dessen Arbeit und Legende noch für Jahre weiterleben werden.“ – mit diesen Worten bestätigten die Kinder des Nobelpreisträgers, Lucy (47), Robert (geb. 1967) und Tim (38) die traurigen Nachrichten. Stephen Hawking starb am frühen Mittwochmorgen [14. März] in seinem Haus in Cambridge. Er soll friedlich eingeschlafen sein, nachdem er in den letzten Jahren immer schwächer und schwächer geworden war.

Hawking machte sich in der Wissenschaftswelt durch seine Theorien zum Ursprung des Kosmos‘ und zu schwarzen Löchern einen Namen. Sein Buch ‚Eine kurze Geschichte der Zeit‘ von 1988 wurde über 10 Millionen mal verkauft und sorgte dafür, dass er auch Laien ein Begriff war. Spätestens, seit Hollywood seine Lebensgeschichte verfilmt hatte, kennt ihn jeder: In ‚Die Entdeckung der Unendlichkeit‘ wurde Hawking von Eddie Redmayne gespielt, der 2015 für seine Performance einen Oscar erhielt.

Im Jahr 1963, als Student, erkrankte das Genie an der unheilbaren Muskel- und Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose), seine Ärzte sagten ihm ein kurzes Leben voraus. Doch Hawking hatte Glück: Die Krankheit schritt verhältnismäßig langsam voran und so konnte er der Wissenschaft-Superstar werden, der er war. Obwohl er seit 1968 an den Rollstuhl gefesselt war, trieb ihn seine Lebensneugier immer weiter.

„Ich möchte das Universum ganz und gar verstehen“, sagte er einst in einem Interview.

Neben seinen drei Kindern hinterlässt Stephen Hawking zwei Ex-Frauen: Von 1965 bis 1995 war er mit seiner Jugendliebe und der Mutter seiner drei Kinder Jane Wilde verheiratet, noch im Scheidungsjahr heiratete er seine Pflegerin Elaine Mason. Die Ehe hielt bis 2006.