Taylor Swift: Sie gewinnt ihren Prozess

Taylor Swift: Sie gewinnt ihren Prozess

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Taylor Swift (c) Macguyver/WENN.Com

Taylor Swift (27) konnte vor Gericht einen Sieg einfahren.

In einem sechstägigen Prozess versuchte die Sängerin (‚Blank Space‘) zu beweisen, dass der Radio-DJ David Mueller sie 2013 bei einem Meet and Greet unsittlich berührt hatte. Nachdem er Taylor wiederholt als Lügnerin bezeichnet hatte, stellte sich die Jury allerdings auf ihre Seite: Sie sprach den Moderator schuldig.

Da es Taylor dabei nicht ums Geld, sondern um Gerechtigkeit ging, erhält die Musikerin nur einen Dollar als Schadenersatz. „Nein bedeutet Nein“, hatte ihr Anwalt Douglas Baldridge in seinem Schlussplädoyer betont.

Schon vor wenigen Tagen hatte die Amerikanerin Erfolg: Da entschied ein Richter, dass sie nicht Schuld an David Muellers Entlassung sei. So kam der ganze Stein nämlich überhaupt erst ins Rollen, schließlich war es der DJ, der den Popstar zuerst wegen Verleumdung verklagte. Daraufhin wehrte sich Taylor und reichte Gegenklage ein.

Dass sie nun vor Gericht Recht bekam, dürfte bei ihr sicherlich für Erleichterung sorgen. Schließlich musste sie sich schon eine ganze Weile mit den Anschuldigungen rumschlagen, sich alles nur ausgedacht zu haben. An ihrer Version der Geschichte hielt sie aber immer fest, dabei beschrieb sie den Vorfall im Zeugenstand so:

„Es war lang genug, um mir absolut sicher zu sein, dass es Absicht war. Er ließ die Hand auf meiner nackten Ar***backe, während ich mich mit Unwohlsein von ihm entfernte.“

Für Taylor Swift kann das Ganze nach ihrem Sieg zwar nicht ungeschehen gemacht werden, aber vor Gericht Recht bekommen zu haben, dürfte für sie trotzdem ein Gefühl der Genugtuung nach sich ziehen.