Thilo Mischke: "Ich versuche immer das Risiko zu minimieren"

Thilo Mischke: "Ich versuche immer das Risiko zu minimieren"

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Thilo Mischke (c) picture alliance / rtn - radio tele nord

Thilo Mischke (36) schreckt vor Gefahren nicht zurück, wenn es um einen guten Film geht.

Allerdings steht für den Reporter (‚Galileo‘) letzten Endes immer die Sicherheit für sich und sein Team an erster Stelle – Sterben für den Job ist dann doch zu viel des Guten. In seiner Reportagereihe ‚Uncovered‘ bringt er sich oft in Situationen, bei denen dem Zuschauer fast das Herz stehen bleibt. Seit Montag [24. Juli] ist er wieder auf ProSieben unterwegs, um verschiedene Themengebiete abzudecken – was genau gezeigt wird, ist aber noch geheim.

Mit ‚dwdl.de‘ sprach Thilo über die Gefahren seiner Arbeit: „Wir haben uns in gefährliche Situationen begeben, jedoch habe ich mit der gleichen Sorgfalt gearbeitet, wie ich es schon bei all meinen Recherche-Reisen für geschriebene Reportagen gemacht habe und das Risiko immer abgewogen.“

Für TV-Beiträge ist Thilo zudem nicht alleine unterwegs, er ist also nicht nur für sich selbst verantwortlich. „Ich versuche immer das Risiko zu minimieren, für mich und das Team mit dem ich reise. An Orten wie Somalia, Mexiko oder dem Irak kannst du vorher aber nicht gänzlich ausschließen, dass etwas passiert.“

Gerade der Dreh in Somalia sei besonders hart gewesen, wie er dem ‚Spiegel‘ erzählte: „Wir waren das erste Doku-Team seit vier Jahren in Somalia, in diesem Land ist jede Sekunde extrem. Wir haben dort einen Touristen begleitet, der in Krisengebieten Urlaub macht.“

Offensichtlich hat Thilo Mischke den gefährlichen Trip aber überlebt und ist somit bereit für viele neue Folgen ‚Uncovered.‘