Timbaland: Drogen hätten ihn fast umgebracht

Timbaland: Drogen hätten ihn fast umgebracht

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Timbaland (c) Adriana M. Barraza/WENN.com

Timbaland (45) verlor durch seine Sucht fast alles.

Der Megaproduzent (‚Give It To Me‘) wurde als Teenager angeschossen und litt danach unter starken Schmerzen. In seinen 30ern fing er an, immer mehr Tabletten mit dem Wirkstoff Oxycodon zu nehmen – was ihn schließlich abhängig machte. Ein Kreislauf der Sucht und Depression entwickelte sich, der schließlich auch zum Ende seiner Ehe mit Monique Idlett und finanziellen Problemen führte.

Musik ist Fluch und Segen“, offenbarte Timbaland nun im Interview mit dem ‚Rolling Stone‘-Magazin. „Wenn du nicht gerade Trubel hast, spielt das mit deinem Hirn. Die Pillen halfen, den Lärm auszublenden … Ich weiß noch, wie Jay-Z einmal zu mir meinte: ‚Gib keine Interviews mehr‘ – weil ich echt verrückten Schei* erzählt habe.“

Seine Freundin Michelle hatte zum Höhepunkt seiner Tablettensucht Angst, dass er im Schlaf sterben würde. Tatsächlich glaubt Timbaland selbst, dass er einmal kurz vorm Tod stand. „Da war ein Licht“, erinnerte er sich. „Ich wachte auf und versuchte, wieder Luft zu bekommen, als wäre ich unter Wasser gewesen. Aber durch das Ganze sah ich Leben – ich sah, wo ich sein würde, wenn ich mich nicht ändere und wo ich sein könnte, wenn ich es täte. Ich dachte an Michael Jackson. Ich wollte nicht alt sein und diese Pillen schlucken.“

Schon am nächsten Tag setzte er sich das Ziel, seine Sucht zu bekämpfen. Heute konzentriere er sich nur noch auf seine Gesundheit, seine Familie und seine Musik. „Ich habe mich noch nie so gut gefühlt“, gab Timbaland zu. „Ich mache Dinge, von denen ich nie geträumt hätte.“