Will Poulter: Rolle in 'Detroit' war hart

Will Poulter: Rolle in 'Detroit' war hart

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Will Poulter (c) FayesVision/WENN.com

Will Poulert (24) musste sich für seine Rolle in ‚Detroit‘ extrem umstellen.

Der Schauspieler (‚Wir sind die Millers‘) stellt in dem Drama nämlich einen rassistischen Polizisten dar, der in einen Mordfall in der namensgebenden Stadt im Jahre 1967 verwickelt war. Die Geschichte basiert auch wahren Ereignissen und somit kommt mit dem Streifen auch ein Bildungsauftrag einher – das weiß auch Will, wie er dem ‚Flaunt‘-Magazin erklärte.

„Es ist sehr wichtig, auch als weißer Mann, dass man sich mit dieser Geschichte auseinandersetzt und darüber etwas lernt, unabhängig davon, wo man herkommt.“ So seien die Probleme, die im Film geschildert werden, auch heute noch spürbar.

Normalerweise liegt Will nichts ferner als Rassismus. Umso schwerer war es nun für ihn, eben genau das auszustrahlen: „Es war schlimm für mich, in diese Schuhe zu schlüpfen und diesen Missbrauch zu spielen.“ Doch gerade für seine afroamerikanischen Kollegen muss es wohl noch schlimmer gewesen sein, denn sie kennen Gewalt und Diskriminierung aus dem eigenen Leben. Neben Will Poulter ist auch John Boyega (25, ‚Star Wars Episode 7 – Das Erwachen der Macht‘) in dem Film zu sehen. In Deutschland startet ‚Detroit‘ am 23. November 2017 in den Kinos.