Wladimir Klitschko: So gewinnt man beim Verlieren

Wladimir Klitschko: So gewinnt man beim Verlieren

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Wladimir Klitschko (c) Cover Media

Wladimir Klitschko (41) hat den Aushilfslehrer gespielt.

Der Boxer war als ‚Vertretungslehrer‘ in der gleichnamigen Show auf VOX zu sehen und unterrichtete als solcher eine Gruppe Jugendlicher am Steinhagen Gymnasium bei Bielefeld. Wer jedoch traditionellen Matheunterricht erwartet hatte, wurde enttäuscht. Stattdessen wandte sich Wladimir den Lektionen des Lebens zu und gab den Schülern wichtige Tipps und Erfahrungen mit auf den Weg:

„Ich habe mein Ziel nicht erreicht, gegen Anthony Joshua alle Weltmeistertitel wieder in meinem Besitz zu haben. Ich war von dem Ziel besessen. Ich habe es zwar nicht erreicht, aber es sind mehrere Türe aufgemacht worden. Und ich habe noch nie so viel gewonnen beim Verlieren.“ Dabei sei es nur natürlich, Angst vor dem Verlieren zu haben, schließlich sei Angst ein fester Bestandteil des Lebens: „Wenn ich in den Ring gehe, habe ich Angst. Angst gibt mir diese Kräfte, dass ich jeden Widerstand überlebe, begreife, in den Griff kriege. Du weißt selbst noch gar nicht, dass du so stark bist“, gab der Star einer Schülerin mit auf den Weg, die seit Jahren unter starken Schmerzen leidet. 

Dabei sei es auch wichtig, Vorbilder zu haben. Wladimir Klitschko habe immer so aussehen wollen wie Arnold Schwarzenegger. Aber auch Muhammed Ali war ihm eine große Inspiration, wie der Sportler nach dem Tod der Legende in der ‚Bild am Sonntag‘ geschrieben hatte: „Mit ihm teilte ich auch ein Hobby – das Zaubern. Stets musste ich bei unseren Besuchen meine neuesten Tricks vorführen. Oft hat er sie mit geschultem Magier-Auge entlarvt. Wenn nicht, gab es Lob vom Zauber-Kollegen.“