Wyclef Jean: Unschuldig verhaftet

Wyclef Jean: Unschuldig verhaftet

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Wyclef Jean (c) Johnny Louis/WENN.com

Wyclef Jean (47) wurde fälschlicherweise von der Polizei in Los Angeles festgenommen.

Der haitianische Sänger (‚Gone till November‘) stellte am Dienstag [21. März] ein Video auf seinem Twitter-Account online, in dem er vor laufenden Kameras von Beamten des Los Angeles Police Department in Handschellen gelegt wird. Berichten zufolge brachten diese ihn irrtümlich mit einem Raubüberfall auf eine Tankstelle in Verbindung, für Wyclef war es allerdings auch ein ganz klarer Fall von Rassismus.

„Ich bin gerade in L.A. und komme mit T-Baby vom Studio“, erzählt der von Polizisten umgebene Musiker in dem Clip. „Wie ihr seht, hat mir die Polizei Handschellen angelegt. Sie haben mir mein haitianisches Bandana abgenommen. Das passiert gerade mit Wyclef in L.A. Das LAPD hat mich völlig grundlos in Handschellen gelegt.“

In seinem Tweet schrieb Wyclef verärgert: „Wieder ein Fall der Personenverwechslung beim LAPD. Ein schwarzer Mann mit einem roten Bandana hat eine Tankstelle überfallen, während ich im Studio saß – aber jetzt trage ich die Handschellen!“

Die Polizei von Los Angeles hat sich bisher nicht zu dem Vorfall geäußert, die Fans des ehemaligen Fugees-Mitglied ließen ihrer Wut hingegen freien Lauf. „Das Bandana war denen egal. Schwarze Haut reicht schon, um angehalten zu werden“, meinte ein Twitter-User. Ein weiterer schimpfte: „Das ist eine Schande. Die Polizei muss anfangen, schwarze Männer wie Menschen zu behandeln.“

Aus L.A. lässt sich Wyclef Jean deshalb aber hoffentlich nicht verjagen!