Angelina Jolie: Bizarrer Plan zur Verhaftung eines Kriegsherrn

Angelina Jolie: Bizarrer Plan zur Verhaftung eines Kriegsherrn

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Angelina Jolie (c) Brian To/WENN.com

Angelina Jolie (42) wurde zum Spielball eines internationalen Komplotts.

Die Darstellerin (‚Maleficent‘) macht immer wieder mit Filmen und Kampagnen auf sich aufmerksam, mit denen sie die Armut, Kriege und Ungerechtigkeiten in der dritten Welt anprangert. Dadurch wurde der International Criminal Court (ICC) 2012 auf sie aufmerksam. Der ICC hatte es sich zur Aufgabe gemacht, den ugandischen Bandenchef Joseph Kony zu fangen, der 2005 wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verhaftet worden war. Allerdings konnte Kony fliehen und ist bis heute untergetaucht. Um ihn dingfest zu machen, hatte sich der Strafverfolger Luis Moreno Ocampo etwas ganz Besonderes einfallen lassen:

Er schrieb Angelina Jolie an, um sie und ihren Ehemann Brad Pitt (53, ’12 Years a Slave‘) zu einem gemeinsamen Plan zu überreden. Der Grundgedanke: Wenn Kony eine Einladung zum Abendessen von Angelina und Brad bekommt, könne er unmöglich ablehnen. Dann sollte die Polizei zuschlagen. In einer begeisterten E-Mail schrieb Luis laut der britischen ‚Sunday Times‘: „Vergesst andere Berühmtheiten. Sie ist die einzige. Sie liebt es, Kony hinter Gitter zu bringen. Sie ist bereit. Brad wird wahrscheinlich mit dabei sein.“

Tatsächlich war Angelina Feuer und Flamme für die Idee und schrieb dem Anwalt: „Brad unterstützt das. Lasst uns die Logistik diskutieren. Mit viel Liebe.“

Allerdings antwortete Angelina Jolie nicht mehr auf spätere E-Mails und der Plan wurde ad acta gelegt. Neben der Schauspielerin hatte der Strippenzieher Luis Moreno Ocampo auch Stars wie George Clooney und Sean Penn kontaktiert, die auf sein Angebot allerdings nicht eingingen.