Angelina Jolie: Rede gegen Hollywood-Skandale bei der UN

Angelina Jolie: Rede gegen Hollywood-Skandale bei der UN

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Angelina Jolie (c) Brian To/WENN.com

Angelina Jolie (42) geht mit den aktuellen Vorwürfen aus Hollywood nach ganz oben.

Die Schauspielerin (‚By the Sea‘) trat am Mittwoch [15. November] vor der UN auf und thematisierte in ihrer Rede den aktuellen Missbrauchsskandal, der vor allem mit den Enthüllungen rund um Harvey Weinstein (65) an die Öffentlichkeit geraten war. Bei der UN Peacekeeping Defense Ministerial Conference in Vancouver, Kanada, nutzte sie nun die Möglichkeit, um dieses wichtige Thema anzusprechen: „Sexuelle Gewalt gibt es überall – in der Industrie, in der ich arbeite, in der Arbeitswelt, an Unis, in der Politik, im Militär und überall auf der Welt.“ Besonders sauer stoße ihr auf, dass das Problem an sich zwar bekannt sei, oftmals jedoch nicht ernst genommen werde „Diese Verbrechen gegen Frauen werden zu oft einfach weggelacht. […] Ein Mann, der Frauen schlecht behandelt, ist nicht nur sexbesessen. Er missbraucht.“

Auch Angelina musste in der Vergangenheit zugeben, dass sie zu den Opfern Harvey Weinsteins gehörte. In einer Mail an die ‚New York Times‘ erklärte sie, wie sie damals mit den Übergriffen umgegangen war: „In letzter Konsequenz entschied ich mich dazu, niemals wieder mit ihm zu arbeiten. Außerdem warnte ich andere Frauen, die das noch taten.“

Ob Angelina Jolies Rede vor den United Nations etwas gebracht hat, wird sich wohl erst in der Zukunft zeigen. Aber ihr Auftreten vor einem derartigen Gremium ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.