Angelina Jolie: ‚Vanity Fair‘ wehrt sich

Angelina Jolie: ‚Vanity Fair‘ wehrt sich

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Angelina Jolie (c) Andres Otero/WENN.com

Angelina Jolie (42) muss sich weiter dagegen wehren, dass ihre Castingmethoden dubios sind.

Die Schauspielerin (‚Salt‘) drehte in Kambodscha das Drama ‚First They Killed My Father‘. Für die Hauptrolle besetzte sie ein Mädchen, das vorher noch nie vor der Kamera stand, nutzte dabei aber laut ‚Vanity Fair‘ eine fragwürdige Methode.

Die jungen Kandidatinnen sollten sich Geld nehmen und dann wurde es ihnen wieder abgenommen und sie mussten auf irgendeine Art leugnen, dass sie es hatten. Einige fanden, dass die Mädchen dadurch leicht traumatisiert wurden, denn viele von ihnen waren arm und hätten das Geld gerne behalten.

Angelina Jolie veröffentlichte darauf ein Statement, das ‚Vanity Fair‘ etwas missverstanden hätte und es eine ganz „normale Improvisationsübung“ gewesen sei. Die Kinder wären dabei von ihren Erziehungsberechtigten begleitet worden. Das Magazin reagierte und veröffentlichte nun eine genaue Abschrift des Interviews zwischen Angelina und Evgenia Peretz: „Wir sind da hingegangen und hatten ein paar Vorsprechen mit den Kids. Mit Kindern ist es nie ein richtiges Vorsprechen. Wir machten dieses Spiel, ich war gar nicht dabei und sie wussten auch gar nicht, was sie da taten“, wird die Oscarpreisträgerin zitiert. „Sie sagten ‚Oh, schaut, da ist eine Kamera und wir wollen jetzt dieses Spiel mit dir spielen.‘ Das Spiel war ‚Wir legen Geld auf den Tisch. Überlegt euch, was ihr mit dem Geld kaufen wollt.‘ Manchmal war es Geld, dann wieder ein Keks. ‚Nehmt es euch!‘ Und dann würden wir sie erwischen. ‚Wir werden euch erwischen und wir möchten, dass ihr lügt und sagt, dass ihr es nicht habt.'“

‚Vanity Fair‘ steht zu der Geschichte und behauptet, dass ein Anwalt der Darstellerin sie kontaktiert habe und möchte, dass sie den entsprechenden Paragraphen entfernen und ein Statement in der Oktoberausgabe unter dem Namen ‚Angelina Jolie Korrektur‘ veröffentlichen.

Angelina Jolie hat sich zu dieser Aussage noch nicht öffentlich geäußert.