Ann-Sophie: Nachricht an Levina

Ann-Sophie: Nachricht an Levina

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Ann-Sophie (c) Cover Media

Ann-Sophie (26) stärkt ihrer Kollegin den Rücken.

Die Musikerin war 2015 für Deutschland beim Eurovision Song Contest angetreten und landete mit ihrem Song ‚Black Smoke‘ mit null Punkten auf dem letzten Platz. 2016 scheiterte dann Jamie-Lee Kriewitz (19) mit ‚Ghost‘. In diesem Jahr war ihre Kollegin Levina (26) kaum erfolgreicher, da sie auf dem vorletzten Platz landete und damit Deutschland ebenfalls nicht stolz machen konnte. Doch damit ist sie immerhin in guter Gesellschaft und muss sich nicht schlecht fühlen, wie Ann-Sophie nun im Interview mit der ‚Bild‘ klarstellte und Levina zu trösten versuchte:

„Erst war ich es, dann Jamie-Lee, jetzt ist Levina das Gesicht für das Versagen Deutschlands. Das tut weh! Wir Künstler geben unser Bestes und müssen am Ende diese Erniedrigung mitmachen. Ich möchte Levina sagen, es liegt nicht an ihr.“

Stattdessen liege es an den Verantwortlichen des ESC in Deutschland, die noch nicht verstanden hätten, wie man einen erfolgreichen Hit bewirbt. Als Beispiel zog Ann-Sophie ‚Satellite‘ von Lena Meyer-Landrut (25) beziehungsweise Stefan Raab (50) heran: „Lena hat funktioniert, weil Stefan Raab ihren Song vorher im Ausland kräftig beworben hatte. Ich war bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich im deutschen Hamsterrad gefangen, vom Ausland war nie die Rede.“

Mit dem deutschen ESC-Chef der ARD, Thomas Schreiber, hat Ann-Sophie ohnehin ein Hühnchen zu rupfen, da dieser sie nach ihrem Auftritt einfach fallen gelassen habe. Nicht einmal verabschiedet habe er sich, wie sich die Sängerin später gegenüber dem ‚Tagesspiegel‘ beschwerte: „Megaschwach. Von einem erwachsenen Mann hätte ich was anderes erwartet.“