Anna Depenbusch: Manchmal muss man ins Dunkle gehen

Anna Depenbusch: Manchmal muss man ins Dunkle gehen

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Anna Depenbusch (c) Sandra Ludewig

Anna Depenbusch (39) lässt sich von einem Toilettenschild inspirieren.

Am 17. März veröffentlicht die Sängerin (‚Kommando Untergang‘) ihr neues Album ‚Das Alphabet der Anna Depenbusch‘, anschließend geht sie auf Tour. Neben Durchhaltevermögen braucht man für die Bühne auch Mut und wo sie den her bekommt, enthüllte die Musikerin im Interview mit ‚Cover Media‘:

„In meinem Lieblingscafé in Hamburg gibt es ein Schild am Treppenabsatz zu den Toiletten im Keller. Da steht: ‚Gehen Sie mutig ins Dunkle weiter. Irgendwann wird Licht.‘ Denn erst nach ein paar dunklen Stufen geht der Bewegungsmelder für das Licht an“, schmunzelte Anna, der das offenbar auch als Metapher gefällt. „Man darf nicht gleich zurückschrecken. Man muss wirklich manchmal ins ungewisse Dunkle gehen. Dann wird Licht kommen.“

Viel Bewunderung hat die Liedermacherin aus Hamburg deshalb auch für Menschen übrig, „die ihren eigenen Weg gehen. Die sich nicht verunsichern lassen und auf sich selbst vertrauen“.

In Sachen Social Media ist Anna Depenbusch derweil mittendrin statt nur dabei: Sie nimmt gerne per Facebook und Instagram Kontakt mit ihren Fans auf, kann aber auch Künstler verstehen, die lieber auf Distanz bleiben. „Ich finde [Social Media] revolutionär, da es den Künstlern eine Unabhängigkeit schenkt, weil die überregional mit ihrem Publikum kommunizieren können. Ich denke aber jeder muss seinen ganz individuellen Umgang mit diesem Medium finden“, gab sie zu bedenken.

Mehrmals am Tag schafft sie es aber auch nicht, sich online zu melden. „Ich dosiere meine Social-Media-Inhalte, so wie es sich für mich gut anfühlt und zeitlich schaffbar ist. Ich mache das halt auch alles persönlich und lese, was meine Fans kommentieren“, versprach Anna Depenbusch.