Aylin Tezel: Authentisch muss es sein

Aylin Tezel: Authentisch muss es sein

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Aylin Tezel (c) Cover Media

Aylin Tezel (33) ist kampfbereit, aber ängstlich.

Am 18. September wird der Nachwuchspreis First Steps verliehen, moderiert wird die Veranstaltung von niemand geringerem als der Schauspielerin (‚Tatort‘) und ihrem Kollegen Jerry Hoffman (28, ‚Hitman: Agent 47‘). Es ist das erste Moderations-Engagement für die beiden, die dementsprechend aufgeregt sind, wie Aylin gegenüber der ‚B.Z. am Sonntag‘ verriet:

„Ich habe sehr großen Respekt vor dieser Aufgabe, und natürlich auch Angst. Mit Moderieren habe ich keine Erfahrung. Ich habe keine Ahnung, ob ich das gut machen werde oder nicht. Aber ich halte mich einfach an dem Gedanken fest, dass mich Jerry retten wird, wenn ich das total versemmel.“

Allerdings habe sie ein Konzept, um auf der Bühne trotz Nervosität locker und authentisch rüber zu kommen – denn sie wolle sich nicht einfach fremde Texte von fremden Leuten schreiben lassen und über den Teleprompter ablesen, wie sie hinzufügte: „Wir schreiben viele von den Texten selber. Es ist uns wichtig, dass es unsere eigene Sprache ist! Wir wollten beide nicht, dass man uns Texte vor die Nase legt und wir die auswendig lernen.“

Trotz der Aufregung freut sich Aylin auch auf ihren neuen Job, denn sie ist immer offen dafür, etwas Neues auszuprobieren. Wenn ihr eines missfällt, dann ist es, in Schubladen gesteckt zu werden, wie Aylin Tezel bereits dem ‚ZEITmagazin‘ erklärt hatte: „Als Schauspielerin erlebe ich es ja ständig, in Schubladen gesteckt zu werden. Das ist sehr ermüdend. In Interviews muss ich mich immer wieder mit der Frage herumschlagen, was an mir deutsch und was türkisch sei. Ich finde dieses Einsortieren altmodisch.“