Chester Bennington: Seine Witwe wird zur Zielscheibe

Chester Bennington: Seine Witwe wird zur Zielscheibe

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Talinda und Chester Bennington (c) wenn

Der Tod von Chester Bennington (†41) wurde von Hackern ausgenutzt.

Der Musiker (‚One More Light‘) hatte sich am 20. Juli in seinem Anwesen in Los Angeles das Leben genommen, sein lebloser Körper wurde in den Morgenstunden gefunden. Chester, der eine lange Historie von Alkohol- und Drogensucht sowie Depressionen hatte, hinterlässt sechs Kinder und seine Frau Talinda.

Diese wurde nun zur Zielscheibe von Hackern, die ihr Twitter-Profil ins Visier genommen hatten. Nach der Bekanntmachung des Todes von Chester hofften seine Fans auf Social-Media-Meldungen von Kollegen, die dem Sänger ihre Anerkennung zollten, und besuchten auch den Twitter-Feed seiner Witwe. Dort waren allerdings nur sechs bösartige Meldungen zu lesen, die die Follower stutzig machten, denn diese konnten unmöglich von der trauernden Witwe stammen.

Der Aufruhr war groß: „Sie wurde ganz offensichtlich gehackt. Das ist verdammt nochmal widerlich. Wer macht so etwas?“ wollte ein User wissen. Ein anderer Social-Media-Nutzer fügte hinzu: „Welches gestörte Hirn würde eine Frau und Mutter hacken, die gerade die Liebe ihres Lebens verloren hat?“ Ein weiterer Nutzer wiederum adressierte den Hacker direkt und schrieb: „Das ist nicht der richtige Moment, wer auch immer dahinter steckt. Hör auf zu hacken. Das ist morbide. Hab etwas Respekt!“

Zwanzig Minuten, nachdem die Tweets veröffentlicht worden waren, wurden sie wieder gelöscht. Nur wenige Sekunden später erschienen allerdings zwei neue, die offensichtlich erneut vom Hacker stammten. Auch diese wurden sofort wieder gelöscht.

Talinda selbst, mit der Chester Bennington drei Kinder hat, hat sich zum Tod ihres Mannes noch nicht geäußert.