Chris Cornell: Witwe glaubt an einen Unfall

Chris Cornell: Witwe glaubt an einen Unfall

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Chris Cornell (c) Brigitte Engl/WENN.com

Chris Cornell (†52) hätte seiner Frau zufolge nie etwas getan, das seine Kinder verletzen würde.

In der Nacht zum Donnerstag [18. Mai] starb der legendäre Musiker (‚You Know My Name‘) in seinem Hotelzimmer in Detroit, wenig später bestätigte die Polizei: Es war Selbstmord durch Erhängen.

Seine Witwe hat diese Theorie nun allerdings öffentlich angezweifelt. Ihre herzzerreissende Logik: Chris habe seine Familie so sehr geliebt, dass er sich niemals das Leben hätte nehmen können.

Vicky Karayiannis Cornell war seit 13 Jahren mit dem Sänger verheiratet und erzieht mit ihm die Kinder Toni (*2004) und Christopher (*2005). „Er würde ihnen nicht wehtun, indem er sich absichtlich das Leben nimmt“, betonte die Witwe in einem Statement an die Presse.

Vor seinem vermeintlichen Selbstmord gab Chris noch ein Konzert, danach rief er seine Frau an. „Als wir nach der Show telefoniert haben, fiel mir auf, dass er undeutlich sprach“, berichtete Vicky von ihrem letzten Telefonat mit Chris. „Er wirkte anders. Als er mir erklärte, er habe ein oder zwei Ativan [ein Medikament gegen Angststörungen, Schlafstörung etc.] geschluckt, kontaktierte ich die Security und bat sie, nach ihm zu sehen.“

Glaubt die Witwe also an eine unabsichtliche Überdosis eines Medikaments? Eindeutig sprach sie das nicht an, betonte aber: „Was geschehen ist, ist unerklärlich und ich hoffe, dass weitere medizinische Berichte zusätzliche Details liefern werden.“

Chris Cornell hinterlässt neben Toni und Christopher auch die 16-jährige Tochter Lillian, die er mit seiner Exfrau Susan Silver hatte.