DJ Khaled: Rechtlich gesehen ist mein Album die Hölle

DJ Khaled: Rechtlich gesehen ist mein Album die Hölle

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DJ Khaled (c) FayesVision/WENN.com

DJ Khaled (41) arbeitet einfach mit zu vielen großen Namen zusammen.

Der Plattenproduzent und DJ hatte seine Finger schon bei einer Vielzahl von Hip-Hop-Alben im Spiel, darunter die von Akon, Fat Joe, Birdman, Jay-Z und Chris Brown. Dabei fragen sich allerdings noch einige, was genau Khaled eigentlich mache. „Ich produziere, ich schreibe, ich arrangiere die Instrumente, ich bin ein Mogul und einer der größten DJs, die ihr jemals sehen werdet. Ich hau dich weg an den Turntables“, offenbarte er gegenüber ‚Billboard‘. „Der Unterschied: Ich zeige Liebe. Ich verstecke nicht, wer mit mir gearbeitet hat. Viele dieser Produzenten verraten nicht, wer ihnen geholfen hat.“

Am Freitag [23. Juni] erschien DJ Khaleds zehntes Album ‚Grateful‘, die Debütsingle wartet gleich mit Beyoncés und Jay Zs Stimmen auf. Diese Zusammenarbeit hätte aber so ihre Tücken gehabt: „Dieses Album war buchstäblich unmöglich“, verriet Khaled. „Die Rechte für Samples zu bekommen, sich mit anderen Labels herumschlagen. Wenn du mit diesen großen Künstlern zusammenarbeitest, ist das sehr sensibel. Rechtlich gesehen ein Albtraum.“

Dass er heute so einen Erfolg mit seiner Musik verbuchen kann, erachtet DJ Khaled nach wie vor nicht als selbstverständlich. „Wenn ich nur zwei Stunden Schlaf bekomme, will ich im größtmöglichen Bett mit den meisten Kissen der Welt bei der schönsten Aussicht schlafen – weil ich noch weiß, wie es ist, auf dem Boden ohne Decke und Kissen schlafen zu müssen“, so der Künstler.