Emma Watson: Trost für die New Yorker

Emma Watson: Trost für die New Yorker

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Emma Watson (c) Ralf Succo/WENN.com

Emma Watson (26) versteckt jetzt auch Bücher in New Yorker U-Bahnen.

Die Schauspielerin (‚Harry Potter‘) beglückt seit einigen Wochen Londoner Passanten, indem sie ihre Lieblingsbücher in U-Bahnhöfen versteckt, wo sie von anderen gefunden und behalten werden können. Aktuell legt sie das Werk ‚Mom & Me & Mom‘ der Autorin Maya Angelou aus, damit unterstützt sie die Aktion ‚Books On The Underground‘.

Nun weitete Emma diese Handlung aus und versorgt die Amerikaner mit Lesestoff – auch, um denjenigen, die nach der Wahl zum aktuellen Präsidenten der USA, Donald Trump (70), immer noch geschockt sind, ein wenig Hoffnung zu schenken. „Heute werde ich Maya Angelou in der New Yorker U-Bahn auslegen“, twitterte Emma Watson am Mittwochabend [9. November]. „Danach werde ich sogar noch härter für die Dinge, an die ich glaube, kämpfen.“

Auch wenn Emma als Britin nicht wahlberechtigt war, forderte sie ihre amerikanischen Anhänger stets auf, den Gang zur Wahlurne zu beschreiten. Wen sie selbst bevorzugte, drückte die UN-Botschafterin nie explizit aus, doch in einem langen Post auf Twitter konnte man herauslesen, dass sie wohl Kandidatin Hillary Clinton (69) ihre Stimme gegeben hätte. So betonte sie damals, dass der neu gewählte Präsident die Macht hätte, Entscheidungen darüber zu treffen, wie Frauen und ihre Körper in Zukunft behandelt würden. Als Britin hätte sie es als „qualvoll“ empfunden, bei der Wahl „nur am Rande sitzen“ zu dürfen, da sie die USA als so was „wie ihre zweite Heimat“ ansehen würde.

Nachdem sie sich nun als tröstende Bücherfee einsetzte, erhielt die Feministin Lob von einer ganz Großen: „Emma, wie ich dir bereits vor ein paar Stunden gesagt habe: Ich liebe dich“, twitterte Harry-Potter-Erfinderin J.K. Rowling (51).

Nächstes Jahr findet in Deutschland die Wahl zum Bundestag statt – ob Emma Watson danach wohl auch bei uns Bücher in U-Bahnhöfen verteilen muss?