Jay Z: Soziale Gerechtigkeit ist ein Gemeinschaftskampf

Jay Z: Soziale Gerechtigkeit ist ein Gemeinschaftskampf

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Jay-Z (c) WENN.com

Jay Z (47) will eine gerechtere Welt sehen.

Der Hitgarant (‚Dirt Off Your Shoulder‘) ist ein Verfechter der Grundrechte und davon überzeugt, dass die Gesellschaft einmal eine bessere werden könnte, wenn sich mehr Menschen der Sache verschreiben würden. „Die Kraft einer Stimme ist stark, aber wenn es um soziale Gerechtigkeit geht, ist die Kraft unserer kollektiven Stimme unaufhaltsam“, schrieb Jay Z in einer Kolumne für den ‚Hollywood Reporter‘. „Es ist an der Zeit zu verstehen, dass wir durch unsere Stimme eine Veränderung erwirken können. Einige von uns machen wichtige lokale Arbeit in einem Microlevel, um unsere Nachbarn aufzuwecken. Einige von uns arbeiten für die Entwicklung regional. Und wenige von uns werden wie Kalief Browder sein, ein moderner Prophet, dessen Tod vor zwei Jahren die Diskussion startete, die heute noch geführt wird, wie arme, schwarze Jugendliche in Kriminalsystem behandelt werden.“

Browder beging 2015 Selbstmord, zwei Jahre nach seiner Entlassung aus einem Gefängnis, in dem er drei Jahre in Einzelhaft saß. Jay Z hat sich mit dem Hollywood-Schwergewicht Harvey Weinstein nun zusammengetan, um eine Doku über den Teenager zu drehen – ‚Time: The Kalief Browder Story‘ ist eine Bemühung, das amerikanische Gefängnissystem zu ändern. Außerdem soll ‚Rest in Power: The Trayvon Martin Story‘, über einen schwarzen Jugendlichen, der durch eine Nachbarschaftswache in Florida 2012 getötet wurde, produziert werden.

„Meine Hoffnung für meine nächste Dokumentation ‚Rest in Power: The Trayvon Martin Story‘ ist, eine ähnliche Konversation zu erzeugen, die zu einer Veränderung führt und dabei hilft, unsere Kinder in Sicherheit zu haben. Aber soziale Gerechtigkeit ist kein politisches Thema. Es ist ein menschliches Thema. Es ist eine Geschichte der Empathie.“