Karl Lagerfeld: Er braucht eine neue Muse

Karl Lagerfeld: Er braucht eine neue Muse

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Karl Lagerfeld (c) WENN.com

Baptiste Giabiconi (27) möchte es auch ohne Karl Lagerfeld (84) schaffen.

Das französische Model war jahrelang die Muse des Designers, nun will er allerdings seinen eigenen Weg gehen. „Dieser Schritt musste sein, für meine weitere Karriere“, erklärte Baptiste im Interview mit ‚OK!‘. Glücklich war Karl darüber zwar nicht, hat den Entschluss seiner Entdeckung aber dennoch akzeptiert – schließlich sind die beiden immer noch eng befreundet. „Karl hat meine Entscheidung akzeptiert und gesehen, dass es das Richtige für mich ist“, verriet der Franzose. „Er hat ja an allem mitgewirkt, und ich habe sehr viel von ihm gelernt. Ich verdanke ihm viel.“

Es scheint, als könnte Karl also eine neue Muse brauchen, einen Ersatz für Baptiste Giabiconi. Wenn den einer finden kann, dann ist es der Modezar persönlich. „Ich bin sehr neugierig. Ich lese alle Magazine. Ich habe überall Spione, ich weiß alles“, sagte er vor Kurzem gegenüber ‚WWD‘. „Es gibt nur wenige Menschen, die so informiert sind wie ich.“

Über seinen eigenen Status als Legende und sein Vermächtnis an die Modewelt denkt Karl indes wenig nach: „Was für ein schreckliches Wort. Das klingt wie eine Beerdigung.“

Im Endeffekt macht er einfach immer weiter und gibt sich nicht zufrieden – das wäre das Ende seiner Kreativität. „Ich fühle mich vom Erfolg nicht gelähmt, weil ich in meinen Augen kein Erfolg bin. Ich muss mich immer noch verbessern“, gestand Karl Lagerfeld. „Das klingt lächerlich, ist aber wahr.“