Katy Perry: Angst vor zu viel Social Media

Katy Perry: Angst vor zu viel Social Media

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Katy Perry (c) Arpit Mehta/WENN.com

Katy Perry (33) möchte virtuell bald kürzer treten.

Die Sängerin (‚Teenage Dream‘) war die erste Person, die auf Twitter 100 Millionen Follower verzeichnen konnte. Und obwohl Katy immer noch regelmäßig twittert und auch auf Instagram fleißig postet, könnte das bald der Vergangenheit angehören.

„Viele von uns leben für das eine Foto und die Währung wird in Form von Likes ausgezahlt“, sinnierte Katy Perry im Gespräch mit ‚Refinery29‘. „Das ist hart, weil ich mich damit lieber nicht beschäftigen würde und einfach mein Leben leben möchte. Wir kaufen Klamotten und Produkte oder posieren auf eine bestimmte Art oder besuchen ein Event, um ein Foto zu bekommen – das ist nicht gut für uns als Gesellschaft.“

In Zukunft möchte die Künstlerin anders mit den sozialen Medien umgehen. „Wenn wir sie zu extrem verwenden, bedeutet das den Niedergang der Zivilisation“, zeigte sie sich besorgt. „Wir müssen eine Balance finden. Ich versuche, meine persönliche Balance zu finden, weil ich genauso ein Opfer bin wie jeder andere auch.“

Dass Katy Perry in jüngster Zeit allerdings nicht mehr so aktiv mit ihren Fans interagiert hat, könnte aber der Grund sein, warum sich ihr Album ‚Witness‘ nicht allzu gut verkaufte – nur rund 840.000 Platten gingen weltweit über den Ladentisch. Ihr Plattenboss Steve Barnett von Capitol Records zeigte sich davon wenig begeistert. „Ich liebe Katy und habe eine tolle Beziehung mit ihr“, gab er sich im Interview mit ‚Variety‘ noch professionell. „Ich rede aber auch davon, wie wichtig Engagement ist und dass man keine zu großen Pausen zwischen Projekten machen darf. Das hat sich wohl geändert. Also setzt man sich gemeinsam hin und führt harte Unterhaltungen mit ihr und ihrem Management.“