Kesha: Guter Produzent, böser Manager?

Kesha: Guter Produzent, böser Manager?

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Kesha (c) Ivan Nikolov/WENN.com

Wurde Kesha in Wirklichkeit von Dr. Luke unterstützt?

Bislang hieß es, dass der Produzent die Sängerin (‚Tik Tok‘) sexuell genötigt und zudem ständig für ihr Aussehen und Gewicht kritisiert habe. Doch nun legten Dr. Lukes Anwälte vor Gericht mehrere E-Mail-Konversationen vor, die das Gegenteil belegen sollen – und eher ein schlechtes Licht auf Keshas unterschiedliche Manager werfen, die namentlich nicht in der Presse erwähnt werden. In einer Mail schrieb ein Manager laut ‚TMZ‘ dem anderen:

„Sie klingt wirklich wie jemand, der Drogen nimmt, so launisch. Vor ein paar Stunden war die Welt noch in Ordnung, jetzt will sie alles hinschmeißen. Das fühlt sich nicht mal nach Kesha-Standards richtig an.“ Die Antwort lautete: „Sie ist verrückt!!!“

In einer weiteren E-Mail wurde offenbar auf Keshas Gewicht eingegangen: „Ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass wir Junk Food von ihr fernhalten müssen.“

Dahingegen soll Dr. Luke, dessen richtiger Name Lukasz Gottwald lautet, Kesha in mehreren Nachrichten Zuspruch gesendet haben, darunter: „Ich weiß, du meintest, du sahst aus wie eine Lesbe, aber ich widerspreche – du hast strahlend und wunderschön ausgesehen. Du machst gerade genau das, was du tun solltest. Du verwirklichst deine Träume. Ich bin stolz auf dich und liebe dich sehr. XO, L.“

Die Veröffentlichung dieser privaten Nachrichten kommt nur kurz nachdem die ‚New York Post‘ vergangene Woche bereits einen Austausch zwischen Dr. Luke, Kesha und ihren Managern druckte. Diese Mails sollten Dr. Lukes verbalen Missbrauch an Kesha belegen. Ob am Ende wohl doch ihre Manager die Bösen waren, bleibt abzuwarten.