Mariah Carey: Juristische Konsequenzen nach Konzert-Absagen

Mariah Carey: Juristische Konsequenzen nach Konzert-Absagen

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Mariah Carey (c) FayesVision/WENN.com

Mariah Carey (47) wird wegen ihrer Konzertabsagen verklagt.

Die Sängerin (‚All I Want For Christmas Is You‘) hatte 2016 zwei Auftritte in Südamerika abgesagt, die Ausfälle in Argentinien und Chile aber den Geschäftsführern von FEG Entretenimentos S.A. angelastet, die die Konzerte dort organisiert hatten. Wie nun öffentlich wird, waren die Veranstalter alles andere als begeistert, dass Mariah ihnen die Schuld für die ausgefallenen Konzerte gab: In Dokumenten, die der Publikation ‚The Blast‘ vorliegen, beschweren sich die Promoter, dass Mariah Carey die Auftritte ohne Vorwarnung einfach hatte sausen lassen, ohne einen Grund dafür anzugeben, und dass Mariah anschließend per Tweet die Schuld den Promotern gab: „Am Boden zerstört, dass meine Shows in Chile, Argentinien und Brasilien gestrichen werden mussten. Meine Fans verdienen eine bessere Behandlung, als die, die ihnen von einigen diesen Promotern zugedacht wurde.“

Die Promoter beschweren sich, dass diese Aussage bewusst gelogen und diffamierend war. Aus diesem Grund habe sie ihrem Ruf einen erheblichen Schaden zugefügt. Nun gehen sie juristisch gegen den Megastar vor und verlangen von Mariah Carey eine halbe Million US-Dollar Schadenersatz für die abgesagten Konzerte und zwei Millionen US-Dollar für die Diffamierung. Mariah Carey selbst hat sich zu diesem Vorfall noch nicht zu Wort gemeldet.