Marteria: Jeder sollte mal gekellnert haben 

Marteria: Jeder sollte mal gekellnert haben 

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Marteria (c) Cover Media

Marteria (34) hat den Weg eines echten Underdogs hinter sich.

Heute füllt der Rapper (‚Aliens‘) die Bühnen und Hallen der Republik, doch auch er war mal weiter unten in der Nahrungskette angesiedelt. So arbeitete er als Model und eben auch als Kellner, was ihn zu einem besseren Menschen machte, wie er ‚Cover Media‘ verriet. Seine Karriere im Service begann (und endete) in Berlin, wo er zwei Jahre lang anderen das Wasser reichte.

„Ich hab bei so einem VIP-Catering gearbeitet, wo wir immer Musiker-Partys hatten. Dieses Fingerfood geben und so.“ Eine Sache habe er dabei auf jeden Fall gelernt: Stars können ganz schön unfreundlich sein. „Es haben sich die Leute so unfassbar danebenbenommen, gerade Musiker. Ich hatte das Problem mit US5, diese Popstars. ‚Hey, bring mir noch einen Caipi. Hey Mann, du sollst zwei bringen.‘ Das war auch der Tag, an dem ich aufgehört habe und gesagt habe, ich zeig’s euch.“

Das Verhalten der Musiker habe ihn wirklich bis ins Mark gestört: „Ich wollte schon lange aufhören, aber es war so: ‚Haltet eure Fre**e.‘ Das ging mir so auf den Sack.“

Aber um nicht alles schwarz zu malen, gab es glücklicherweise auch das Gegenteil: „Und wiederum wie nett manche Leute sind, die so richtig bekannt und so richtige Stars sind, wie höflich die sind.“

Respekt und Höflichkeit habe Marteria aus seiner Zeit als Kellner mitgenommen – und das habe ihn letzten Endes zu einem besseren Menschen gemacht.