Matt Damon: Belästigung ist nicht gleich Belästigung

Matt Damon: Belästigung ist nicht gleich Belästigung

Bild zum Artikel
Matt Damon (c) Euan Cherry/WENN.com

Matt Damon (47) ist der Ansicht, dass es bei sexueller Belästigung verschiedene Härtegrade gibt.

Der Schauspieler (‚Der Marsianer‘) war in der Talkshow ‚Popcorn‘ zu Gast, in der unter anderem der Missbrauchsskandal behandelt wurde, der vor einigen Wochen in Hollywood ans Licht kam. Eine Aussage des Kinohelden stach besonders negativ hervor. So sagte Damon:

„Es gibt einen Unterschied zwischen einem Po-Grapscher, Vergewaltigung und Kindesmissbrauch.“

Ein Shitstorm ließ nicht lange auf sich warten. Damons Exfreundin Minnie Driver (47, ‚Speechless‘) äußerte sich auf Twitter zu den kritischen Ansichten ihres Verflossenen und schrieb: „Männer wie Matt Damon können einfach nicht verstehen, wie es ist, belästigt zu werden.“ Da wäre es egal, ob es „nur“ ein Po-Grapscher sei…

Als sei das nicht genug, setzte sich Matt Damon im Interview mit ‚Business Insider‘ direkt wieder in die Nesseln. Dort sagte er: „Wir befinden uns an einem Wendepunkt und das ist gut so. Aber ich denke, eine Sache, über die nicht gesprochen wird, ist, dass es eine ganze Menge Leute gibt – und das betrifft den überwiegenden Teil der Männer, mit denen ich gearbeitet habe – die diese Dinge nicht tun.“ Oder anders gesagt: Lobt doch mal die Männer, die nicht grapschen!

Schauspielerin Evan Rachel Wood (30, ‚Westworld‘) fand via Twitter die wohl passendsten Worte für Matt Damon: „Oh. Mein. Gott. Hör einfach auf zu reden!“