Mesut Özil: Ich hätte gern ein normales Privatleben

Mesut Özil: Ich hätte gern ein normales Privatleben

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Mesut Özil (c) picture alliance / augenklick/firo Sportphoto

Mesut Özil (28) würde gerne mal unbemerkt auf die Straße gehen können.

Der Fußballer spielt seit vier Jahren für den Londoner Verein Arsenal, muss sich an das Leben in der britischen Hauptstadt aber noch immer gewöhnen. Für berühmte Persönlichkeiten gehört dort nämlich Blitzlichtgewitter zum Alltag – zu Mesuts Leidwesen. So kommen ihm sofort Paparazzi entgegen, wenn er das Haus verlässt.

„Klar ist das stressig, weil ich mir einfach wünschen würde, auch einmal ein ganz normales Privatleben zu haben“, seufzte der Sportler im Gespräch mit ‚reviersport.de‘. „Man muss sich einfach anpassen: Zum Beispiel gehe ich zur Prime Time so gut wie nie ins Kino. Das fängt schon am Ticketschalter an. Wenn ich einmal erkannt werde, habe ich keine freie Sekunde mehr für mich oder meine Freunde. Deshalb suche ich mir späte Filmzeiten aus.“

Trotzdem kann sich Mesut vorstellen, sich nach dem Ende seiner Fußballerkarriere in London niederzulassen. „Die Stadt gefällt mir sehr gut. Düsseldorf wäre ebenfalls eine Option, weil ich dann in der Nähe meiner Familie wäre“, so der Deutsch-Türke, der gebürtig aus Gelsenkirchen stammt.

Aus China hat er derweil schon einige üppige Angebote bekommen, die der Profi-Kicker aber immer wieder ablehnt. Ums Geld gehe es ihm nämlich nicht, wie er kürzlich gegenüber ‚goal.com‘ enthüllte: „Ich spiele Fußball, weil ich es liebe. Klar verdient man als Fußballer nicht wenig und das Angebot aus China war sehr verlockend und interessant. Aber wie gesagt, Geld ist nicht alles. Ich will noch einige Titel gewinnen und habe Ziele. Das ist viel wichtiger als das Geld. Deswegen habe ich von Anfang an gesagt, dass China für mich nicht infrage kommt“, stellte Mesut Özil klar.