Mira Sorvino: Die Arbeit mit Woody Allen war ein Fehler

Mira Sorvino: Die Arbeit mit Woody Allen war ein Fehler

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Mira Sorvino (c) FayesVision/WENN.com

Mira Sorvino (50) hat die Missbrauchsvorwürfe gegen Woody Allen (82) lange nicht ernst genommen.

Die Schauspielerin (‚Romy und Michele‘) arbeitete 1995 mit dem Regisseur (‚Midnight in Paris‘) am Film ‚Geliebte Aphrodite‘. Heute sieht sie diese Zusammenarbeit als großen Fehler an. Grund dafür ist Dylan Farrow (32), die Adoptivtochter von Woody Allen. Ihre Mutter Mia Farrow (72, ‚Rosemaries Baby‘) hatte dem Filmemacher in den 90ern vorgeworfen, er habe sich an Dylan vergangen. Allen stritt die Vorwürfe immer vehement ab, doch 2014 gab auch Dylan selbst an, sie sei missbraucht worden.

Mira entschuldigte sich nun in einem offenen Brief bei Farrow dafür, dass sie die Behauptungen damals nicht ernst genug genommen und trotz allem mit Woody Allen zusammengearbeitet hatte. „Ich gebe zu, dass ich zu der Zeit, als ich mit Woody Allen arbeitete, eine junge, naive Schauspielerin war“, heißt es in dem Brief, der in der ‚Huffington Post‘ veröffentlicht wurde. „Ich nahm die Missbrauchsvorwürfe einfach so hin, weil ich davon ausging, dass es nur eine irre Behauptung war, die dem Trennungsstreit zwischen Woody und Mia Farrow entsprungen war. Ich habe mich nicht näher damit beschäftigt und das tut mir wahnsinnig leid.“

Das Rollenangebot sei damals ein Traum für Mira Sorvino gewesen, weshalb sie direkt zugesagt hatte. „Doch das entschuldigt nicht, dass ich meine Augen vor dieser schrecklichen Geschichte verschloss, nur weil ich sie nicht wahrhaben wollte.“