Prince: Arzt weist Vorwürfe zurück

Prince: Arzt weist Vorwürfe zurück

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Prince (c) WENN.com

Der ehemalige Arzt von Prince (†57) will nichts falsch gemacht haben.

Der Sänger (‚Purple Rain‘) war am 21. April 2016 in seinem Anwesen in Minnesota überraschend verstorben. Später stellte sich heraus, dass Prince an einer Überdosis Fentanyl gestorben ist, einem Schmerzmittel, das er zu sich genommen habe, um die Schmerzen eines langjährigen Hüftproblems zu bekämpfen. Nach seinem Tod wurde sein Anwesen durchsucht und daraufhin zahlreiche verschiedene Schmerzmittel entdeckt. Nicht alle Dosen waren jedoch auf Princes Namen ausgeschrieben, was die Ermittler stutzig machte. Ein Rezept war auf den Namen Peter Bravestrong ausgestellt, was als Pseudonym für Prince gewertet wurde, ein anderes trug den Namen Kirk Johnson. Kirk Johnson war Princes Bodyguard. Die Ermittler entwickelten schnell den Verdacht, dass Princes Doktor Michael Schulenberg mehrere Medikamente unter falschem Namen verschrieben habe. So habe er dem Superstar Mittel für Prince, Peter Bravestrong und Kirk Johnson gegeben.

Nun hat sich der Anwalt des Arztes erstmals zu diesen Vorwürfen geäußert und sie als lächerlich abgetan. In einem Statement heißt es, dass Michael nichts dergleichen gemacht habe, da er ansonsten Gesetze gebrochen hätte, die ihm nicht nur seine Lizenz hätte kosten können. In dem Statement, das von ‚People.com‘ zitiert wird, heißt es:

„Anders als es die Schlagzeilen und Medienberichte behaupten, die nach den Durchsuchungen im Rahmen der Ermittlungen durchgeführt wurden, hat Dr. Schulenberg nie direkt Medikamente an Prince verschrieben. Auch hat er nie Medikamente an andere Personen gegeben, damit diese sie an Prince weiterleiten konnten.“

Derzeit hat Michael Schulenberg seine ärztliche Zulassung noch und praktiziert nach wie vor.