Reese Witherspoon: Das Frauenbild in Hollywood war schon immer schlimm

Reese Witherspoon: Das Frauenbild in Hollywood war schon immer schlimm

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Reese Witherspoon (c) WENN.com

Reese Witherspoon (41) gesellt sich zu den Frauenrechtlerinnen in Hollywood.

Schon vor der Schauspielerin (‚Natürlich blond‘) haben sich immer wieder Männer wie Frauen darüber beklagt, wie die Damen in der Traumfabrik behandelt werden. Doch während viele Kritiker das Problem in der Neuzeit sehen, weiß Reese, dass Hollywood schon immer ungerecht war. In einem Text für das ‚Glamour‘-Magazin erinnerte sie sich an ihre eigene Anfangszeit im Showgeschäft. 

Schon damals sei nicht alles mit rechten Dingen zugegangen: „Vor 15 Jahren habe ich als junge Schauspielerin für etliche Filme in L.A. vorgesprochen. Ich habe immer mit vielen jungen Frauen gewartet, dass eine Rolle mit uns besetzt wird. Denn mehr gab es nicht: Eine Rolle.“ Was bei den Castings anfing, war beim richtigen Dreh dann nicht anders: „Als ich dann einige Rollen ergattern konnte und zum Set fuhr, merkte ich, dass ich die einzige Frau mit einer Sprechrolle war. Auch in der Crew gab es nur wenige weibliche Angestellte – vielleicht ein oder zwei Mädchen für die Garderobe, aber sonst nirgendwo. Ich war wirklich von 150 Männern umgeben.“

Heutzutage ist vor allem die Bezahlung ein großer Streitpunkt, den neben Reese Witherspoon noch weitere Darsteller kritisieren. So werden Frauen auch in Hollywood oftmals weitaus schlechter bezahlt als Männer – bei gleicher Arbeit. Ein Zustand, den es 2017 eigentlich nicht mehr geben sollte.