Selena Gomez: Wir sollten öfter über Therapie sprechen

Selena Gomez: Wir sollten öfter über Therapie sprechen

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Selena Gomez (c) Adriana M. Barraza/WENN.com

Selena Gomez (24) schwört auf dialektische Verhaltenstherapie.

Die junge Sängerin (‚It Ain’t Me‘) leidet nicht nur an der Autoimmunkrankheit Lupus, sondern auch an psychischen Problemen, die ihr das Leben schwer machen. Vor einigen Monaten begab sich Selena deshalb in eine Rehaklinik im US-Bundesstaat Tennessee, wo sie in sich ging und sogar auf ihr Smartphone verzichtete. Auch heute geht sie noch fünfmal pro Woche zur Therapie, wie sie im Interview mit der amerikanischen ‚Vogue‘ enthüllte.

„Die dialektische Verhaltenstherapie hat mein Leben völlig verändert“, schwärmte die Schönheit von der Behandlungsart, die ihr hilft. Außerdem seufzte sie: „Ich wünschte, mehr Leute würden über Therapie sprechen. Uns Mädchen wird beigebracht, fast zu belastbar zu sein. Zu stark, zu sexy und zu lässig – das Mädchen, das zu allem bereit ist. Uns muss erlaubt werden, auch mal auseinander zu fallen.“

Vor ihrer Behandlung kämpfte Selena Gomez mit Depressionen und der Angst, den Ansprüchen ihrer Fans nicht genügen zu können – schließlich musste sie sogar ihre Welttournee absagen. „Mein Selbstwertgefühl war im Eimer“, blickte sie jetzt zurück. „Ich war depressiv, ängstlich. Ich fing an, direkt vor und nach meinen Bühnenauftritten Panikattacken zu bekommen. Im Grunde hatte ich das Gefühl, nicht gut genug zu sein, nicht in der Lage dazu zu sein. Ich hatte das Gefühl, meinen Fans nichts zu liefern, und dass man das merkt – dabei habe ich das, glaube ich, völlig falsch wahrgenommen.“

Wer die Konzerthallen so proppenvoll bekommt wie Selena Gomez, muss sich sicherlich keine Sorgen darüber machen, dass er nichts zu bieten hat!