Demi Lovato: Mit sieben Jahren dachte ich das erste Mal an Selbstmord

Demi Lovato: Mit sieben Jahren dachte ich das erste Mal an Selbstmord

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Demi Lovato (c) JLN Photography/WENN.com

Demi Lovato (25) war schon als Kind fasziniert vom Tod.

So kraftvoll die Songs der Amerikanerin (‚Sorry Not Sorry‘) auch sein mögen: In ihr schlummert eine nachdenkliche Seele, die schnell verzweifelt. Im Interview mit dem US-Selbsthilfe-Guru Dr. Phil (67) enthüllte sie nun, wie lange sie sich schon mit düsteren Gedanken herumschlägt. Das zuvor aufgezeichnete Interview wurde in den Staaten am 20. März ausgestrahlt.

„Das allererste Mal dachte ich mit sieben Jahren an Selbstmord“, sagt Demi darin. „Der Tod faszinierte mich. Ich hatte damals Dinge erlebt, über die ich nicht sprach – und ich weiß nicht, ob ich jemals darüber sprechen werde. Aber schon mit sieben Jahren wusste ich: Würde ich mich umbringen, würde all der Schmerz aufhören.“

Angstzustände, Depressionen, Mobbing in der Schule, ein instabiles Elternhaus und eine bipolare Störung – all das machte Demi schon als Kind schwer zu schaffen. Natürlich bekam es da auch ihre Mutter mit der Angst zu tun. „Es gab eine Zeit, in der meine Mutter Angst hatte, mich morgens zu wecken, weil sie nicht wusste, ob ich noch am Leben sein würde, wenn sie meine Zimmertür aufmacht“, erinnert sich Demi an diese dunkle Phase zurück.

Nachdem sie es ins Rampenlicht geschafft hatte, verfiel die Künstlerin dann auch noch dem Alkohol und entwickelte eine Essstörung. Ihr Tiefpunkt schien erreicht zu sein und genau dort verstand sie, dass sie für sich kämpfen muss. Selbstmord ist eben doch keine Lösung. Seit sechs Jahren rührt Demi Lovato keinen Tropfen Alkohol mehr an, auch wenn sie sagt, dass ihre Probleme mit dem Essen wohl immer da sein werden. „Ich wachse weiter und bin momentan wirklich glücklich!“