Shakira: Donald Trump ist eine Gefährdung für die Menschheit

Shakira: Donald Trump ist eine Gefährdung für die Menschheit

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Shakira (c) FayesVision/WENN.com

Shakira (40) ist kein Fan des neuen US-Präsidenten.

Die kolumbianische Sängerin (‚Waka Waka‘) nutzte ihre Position als Unicef-Botschafterin, um öffentlich Position gegen Donald Trump (70) zu beziehen. Vor allem dessen Einreisestopp für Menschen aus vorwiegend muslimischen Staaten – der mittlerweile erfolgreich von US-Richtern gestoppt wurde – stieß ihr sauer auf.

„Das ist nicht einfach nur ein Angriff auf Muslime oder Flüchtlinge – dies ist ein Angriff auf alle Menschen, besonders gegen die, die am meisten Schutz brauchen“, schrieb Shakira in einem Artikel für das ‚Time‘-Magazin. „Aktuell sind 28 Millionen Kinder durch Konflikte entwurzelt, durch Gewalt und Terror ihrer Heimat beraubt. Kinder kennen keine Länder und keine Grenzen. Diejenigen, die überleben, werden denen folgen, die sie aufnehmen. Werden wir ihnen Liebe und Akzeptanz zeigen? Oder ihnen erlauben, sich selbst durchzuschlagen, verletzlich genug, um von Guerilla-Gruppen unter ihre Obhut genommen zu werden, die ihnen nur beibringen, diesen Kreislauf der Gewalt aufrechtzuerhalten?“

Dass das Einreiseverbot gestoppt werden konnte, sei natürlich ein Erfolg für die Aktivisten – doch laut Shakira sei Trumps Vorstoß nur ein Vorgeschmack darauf gewesen, was die Welt noch unter dem neuen US-Präsidenten erleben wird. „Wir müssen wachsam sein, da sich Fanatismus und Hass in die Mainstream-Medien einschleichen oder unter dem Deckmantel, ‚Menschen zu schützen‘, rationalisiert werden“, führte Shakira weiter aus. „Wenn wir eine gezielte Unterdrückung von Muslimen zulassen, können wir sicher sein, dass es anderen Minderheiten bald ähnlich geht. Sei es durch das Schließen der Grenzen gegenüber angeblich gefährlichen Gruppen oder indem wir ihre Menschenrechte mit Füßen treten.“