Taylor Swift: Juryauswahl im Grapsch-Prozess hat begonnen

Taylor Swift: Juryauswahl im Grapsch-Prozess hat begonnen

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Taylor Swift (c) WENN.com

Taylor Swift (27) zeigt weiterhin Flagge gegen den mutmaßlichen Grapscher DJ David Mueller (55).

Am Montag [7. August] wurden die ersten potentiellen Geschworenen für den Prozess von Swift (‚Bad Blood‘) gegen Mueller in Denver, Colorado befragt. Die beiden sind seit Jahren in einen erbitterten Rechtsstreit verwickelt. Taylor wirft dem Radiomoderator vor, er habe sie im Juni 2013 bei einem Konzert in Denver im Backstagebereich unsittlich berührt: Während eines Meet and Greet wollte Taylor ein Foto mit Mueller und dessen Freundin machen, doch der Moderator konnte seine Finger nicht bei sich behalten.

„Während seiner Begegnung mit Frau Swift griff Mueller vorsätzlich unter ihren Rock und begrapschte einen intimen Teil ihres Körpers auf unangemessene Weise, gegen ihren Willen und ohne ihre Erlaubnis, mit seiner Hand“, heißt es dazu in von Taylors Anwälten eingereichten Gerichtsdokumenten.

Zwei Tage nach dem Vorfall verlor DJ David Mueller seinen Job beim Radiosender KYGO und reichte später Klage wegen den angeblich falschen Anschuldigungen gegen die Musikerin ein. Taylor Swift antwortete mit einer Gegenklage wegen Missbrauch und Körperverletzung.

Gestern wurden nun also die ersten Jury-Mitglieder ausgewählt, am heutigen Dienstag soll der Auswahlprozess abgeschlossen werden. Acht aus ingesamt 60 Menschen werden für die Jury bestimmt. Die potentiellen Geschworenen müssen unter anderem Fragen dazu beantworten, ob sie Fans von Taylor Swift sind, schon einmal auf einem Konzert der Entertainerin gewesen sind oder DJ David Mueller kennen. Die Geschworenen sollen damit auf ihre Unvoreingenommenheit getestet werden. Laut ‚The Associated Press‘ wurde beispielsweise ein Mann ausgeschlossen, der vor Gericht über Taylor Swift gesagt hatte, sie wirke „unbedeutend und boshaft“.

Mit ihrer Anwesenheit unterstreicht Taylor Swift, wie wichtig sie den Prozess nimmt. Die Amerikanerin soll außerdem bereit sein, vor Gericht auszusagen. Ein Urteil wird in circa zwei Wochen erwartet.