Emma Watson: Sie versteht die Aufregung nicht

Emma Watson: Sie versteht die Aufregung nicht

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Emma Watson (c) Adriana M. Barraza/WENN.com

Emma Watson (26) findet, man kann als Feministin auch seine Brüste zeigen.

Die schöne Schauspielerin (‚Vielleicht lieber morgen‘) sorgte vor wenigen Tagen mit ihrem Cover der ‚Vanity Fair‘ für Aufsehen, auf dem ihr von einem kurzen Bolero kaum verdeckter Busen zu sehen war. Dass sie dafür so herbe Kritik ernten würde, kann Emma aber überhaupt nicht verstehen. So gefiel es einigen Leuten nicht, dass sie sich einerseits für die Rechte von Frauen stark macht und als Feministin bezeichnet und trotzdem ihren halbnackten Körper auf einem Magazin zeigt. Für die Darstellerin sind beide Sachen aber miteinander vereinbar.

„Beim Feminismus geht es darum, dass Frauen die Wahl haben“, betonte sie gegenüber BBC. „Feminismus ist kein Stock, mit dem man Frauen schlagen kann. Es geht um Freiheit, es geht um Befreiung. Es geht um Gleichberechtigung. Ich weiß nicht, was meine T*tten damit zu tun haben.“

Die ganze aufgebauschte Kontroverse ist ziemlich unverständlich für Emma. „Das ist sehr verwirrend. Ich bin sehr verwirrt“, meinte sie.

In dem Interview, welches das viel diskutierte Foto begleitete, sprach die Hollywoodschönheit indes auch davon, wie sie sicherstellen wollte, dass ihr neuester Film, ein Remake von ‚Die Schöne und das Biest‘, auch ihren feministischen Ansprüchen gerecht wird. „Es wäre mir ziemlich egal, ob ich einen Oscar gewinne oder nicht, wenn der Film nichts aussagen würde, von dem ich das Gefühl habe, dass es die Leute hören sollten“, erklärte sie der Zeitschrift. „Deswegen meinte ich: ‚Die erste Einstellung des Films kann nicht Belle sein, wie sie aus dieser ruhigen kleinen Stadt läuft mit einem Korb in der Hand mit einer weißen Serviette darin. Wir müssen Gas geben!'“

Ab dem 16. März können sich Zuschauer dann im Kino davon überzeugen, ob das Emma Watson und Co. gelungen ist.