Keanu Reeves: Der Tod als realer Albtraum

Keanu Reeves: Der Tod als realer Albtraum

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Keanu Reeves (c) Iveta Rysava/WENN.com

Keanu Reeves (53) hat das Leben zu schätzen gelernt.

Der Darsteller (‚Matrix‘) ist einer der beliebtesten Hollywoodstars, doch sein Privatleben war nicht immer so rosig, wie es auf der Leinwand wirkt, wenn er in eine seiner Figuren schlüpft. Stattdessen musste Keanu, der ohne seinen leiblichen Vater aufwuchs, viele Schicksalsschläge verkraften, über die er sich nun gegenüber der ‚Zeit‘ geäußert hat, indem er einen intimen Einblick in seine Gefühlswelt offenbarte:

„Mein größter realer Albtraum ist der Tod, er ist in meinem Leben allgegenwärtig. Innerhalb von acht Jahren ist erst ein enger Freund gestorben, dann mein ungeborenes Baby und schließlich meine damalige Partnerin.“ 

Noch immer falle es ihm schwer, damit zurechtzukommen. Doch auch wenn der Verlust der geliebten Menschen ihn bis in die Träume verfolgt habe, so wisse er das Leben nun auf eine ganz neue Art zu schätzen: „Auf meinen eigenen Tod fühle ich mich noch nicht ausreichend vorbereitet, daran muss ich wohl noch arbeiten.“ 

Keanu habe aber alle Seiten des Lebens akzeptiert, wie er fort fuhr: „Das Leben hält gleichermaßen traumhafte Momente und Tragödien für uns bereit, sie sind alle Teil dieses besonderen Geschenks, des Lebens. Auch wenn es vielleicht banal klingen mag – Liebe zu erleben ist unsere einzige Hoffnung, um mit alldem zurechtzukommen.“

Um nicht zu sehr an den Schmerz der Vergangenheit zu denken, hält sich Keanu Reeves gerne beschäftigt, arbeitet an mehreren Filmen pro Jahr und besitzt auch einen eigenen Betrieb, wie er gegenüber der ‚Metro‘ erklärt hatte: „Wenn ich nicht arbeite, dann bin ich auf der Suche nach Arbeit oder entwickle Projekte. Seit ein paar Jahren schon habe ich mit einem Motorradbetrieb zu tun, wir bauen Motorräder, wirklich außergewöhnliche Maschinen.“