Rose McGowan: Ihre Tweets gegen Harvey Weinstein haben Konsequenzen

Rose McGowan: Ihre Tweets gegen Harvey Weinstein haben Konsequenzen

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Rose McGowan (c) FayesVision/WENN.com

Rose McGowan (44) wird der Mund verboten.

Zumindest auf Twitter darf die Schauspielerin (‚Charmed‘) für einen Zeitraum von 12 Stunden nicht mehr gegen Filmproduzent Harvey Weinstein (65) und andere Hollywoodstars wüten. Sie selbst sei vor 20 Jahren von dem Hollywoodmogul sexuell belästigt und mit einer Schweigegeldzahlung zur Geheimhaltung gebeten worden – als die ‚New York Times‘ vergangene Woche aber Weinsteins Machenschaften aufdeckte, war Rose eine der ersten Frauen, die öffentlich via Twitter zum Skandal Stellung bezogen.

Zu harsch jedoch, wie der Nachrichtendienst nun befand. Aktuell [12. Oktober] kann die Darstellerin nichts mehr auf der Plattform schreiben, bis sie laut Twitter die „Tweets, die gegen unsere Regeln verstoßen“, löscht.

Gemeint sind wohl Kurznachrichten wie jene, die Rose McGowan noch am Mittwoch [11. Oktober] gegen Schauspieler Ben Affleck absetzte. „Ben Affleck, verp*ss dich“, schrieb sie und „Ben Affleck, ‚Verdammt noch mal! Ich habe ihm gesagt, dass er damit aufhören soll‘, sagtest du mir ins Gesicht [vor/bei] der Pressekonferenz, zu der ich nach der Belästigung gehen sollte. Du lügst.“

Auf Instagram und Facebook lud Rose McGowan nun Screenshots hoch, die beweisen, dass Twitter sie vorübergehend suspendiert hat. Dazu schrieb sie: „Twitter hat mich gesperrt. Da sind mächtige Kräfte am Werk. Seid meine Stimme. #Rosearmy.“

Ob Rose McGowan ihre Stimme gegen Männer wie Harvey Weinstein jedoch in Zukunft senkt, darf angezweifelt werden – vor allem nicht, nachdem es noch andere Wege gibt, ihren Unmut auszudrücken.