Chris Cornells Ehefrau: "Ich fühle mich schuldig"

Chris Cornells Ehefrau: "Ich fühle mich schuldig"

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Chris und Vicky Cornell (c) Judy Eddy / WENN

Vicky Karayiannis (52) spricht über den tragischen Tod ihres Mannes Chris Cornell († 52) und warum sie sich schuldig fühlt.

Im Mai 2017 wurde Chris Cornell tot in einem Hotel-Zimmer in Detroit aufgefunden. Der Musiker hatte sich selbst erhängt. Medienberichten zufolge soll er bereits seit geraumer Zeit mit einer Drogensucht gekämpft haben. Der Tod von Cornell, der als Bandmitglied von Soundgarden und Audioslave berühmt wurde, kam für seine Familie, Freunde und Fans überraschend.

Mit seiner Ehefrau Vicky Karayiannis war Cornell 13 Jahre verheiratet. 2004 bekamen sie eine Tochter, 2005 einen Sohn. Jetzt meldete sie sich erstmals nach dem Suizid ihres Mannes in einem emotionalen Interview in der ‚Good Morning America‘-Show in der Öffentlichkeit zu Wort.

„Er war der beste Ehemann und der wundervollste Vater. Ich habe meinen Seelenpartner und die Liebe meines Lebens verloren“, erzählte sie Moderatorin Robin Roberts (57). Weiter sei Cornell ihrer Meinung nach „weit weg von einem Rockstar-Junkie gewesen.“ Im Gegenteil, Karayiannis ist sich sicher: „Er wollte für die Familie, seine Kinder, da sein. Er hat sein Leben geliebt. Niemals hätte er die Welt verlassen.“

Bereits in der Vergangenheit hatte Karayiannis behauptet, durch verschreibungspflichtige Medikamente sei Cornells Urteilsvermögen in der Nacht seines Todes zusätzlich getrübt gewesen. Außerdem habe sie bei ihrem Mann keine Anzeichen einer Suizid-Gefahr bemerkt, als sie kurz nach seinem letzten Gig in Detroit mit ihm telefoniert habe.

Trotzdem fühle sie sich schuldig, da sie anscheinend nicht aufmerksam genug gewesen sei. „Ich weiß, die Leute sagen, dass ich nicht nur mir allein die Schuld geben sollte und das tue ich auch nicht, aber da gab es Zeichen“, bemerkte sie. Manche Menschen würden ihrer Meinung nach nicht verstehen, dass man nicht immer erkennen kann, ob jemand an einer Drogensucht leide. Vicky Karayiannis macht es trotzdem schwer zu schaffen, eine mögliche Sucht bei Chris Cornell nicht bemerkt zu haben: „Dafür fühle ich mich schuldig. Viele denken, Drogenabhängigkeit ist eine Entscheidung, aber das ist es nicht.“