Judi Dench: Gleichberechtigung wird es in Hollywood nie geben

Judi Dench: Gleichberechtigung wird es in Hollywood nie geben

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Judi Dench (c) Daniel Deme/WENN.com

Judi Dench (82) sagt eine trostlose Zukunft voraus.

Die Schauspielerin war in ihrer Karriere des Öfteren als starke Frau auf der Leinwand zu sehen, wie etwa als M in der ‚James Bond‘-Reihe oder als Königin Victoria in ‚Ihre Majestät Mrs. Brown‘. Natürlich haben sich die Bedingungen für Darstellerinnen ihres Fachs seit ihren jungen Tagen geändert, ähnliche Gehaltschecks wie die männlichen Vertreter werden sie und ihre Kolleginnen ihr zufolge aber niemals einstreichen.

„Bezahlung, Rollen – heute ist es schon besser als zuvor. Aber ich denke, dass wir niemals gleichwertig behandelt werden. Nie“, erklärte Judi ganz trocken im Magazin ‚Good Housekeeping‘. „Egal, wie sehr wir uns dafür einsetzen. Wir werden in unsere Schranken gewiesen.“

Grenzen gibt es für Judi Dench offenbar noch weitere – etwa, wenn es um das richtige Alter zum Heiraten geht. „Er wird mir keinen Antrag machen“, ist sie sich bei ihrem Partner David Mills sicher, mit dem sie seit 2001 in wilder Ehe lebt. „Nein, nein, nein, nein, nein. Lasst uns auf dem Teppich bleiben und uns unserem Alter entsprechend benehmen!“ Spaß haben die beiden auch ohne Trauschein. „In einer heißen Sommernacht schwammen wir und tranken ein Glas Champagner im Garten und sagten: ‚Das ist so fantastisch'“, schwärmte Judi Dench. „Aber wenn ich vielleicht ein romantischer Typ wäre, dann wäre ich da nicht so ausgeflippt. Ich raste manchmal zu sehr wegen Dingen aus. Aber ich liebe es zu lachen. Ein Sinn für Humor ist das Attraktivste, was es gibt. Es ist lebensnotwendig.“